Wir sind umgezogen!

Mittwoch, 5. November 2008

Willkommen in Berlin!

Berlin ist eine Reise wert: In Kreuzberg sollte man seinen Mercedes nicht mehr parken, weil es ziemlich schnell passieren kann, dass er von linken Revolutionären im Dienste der Arbeiterklasse angezündet wird. Busfahrer, die den Fahrschein kontrollieren wollen, werden schon mal handgreiflich darauf aufmerksam gemacht, dass Fahrscheine sozial deklassierend sind. Und Homos sollten es tunlichst unterlassen, in multikulturellen bzw. den SED/NPD-Vierteln am Stadtrand sich als solche erkennen zu geben, weil es dann schon mal vorkommen kann, dass sozial benachteiligte Jugendliche sich ob ihrer Heterosexualität diskriminiert fühlen und zuhauen. - Ja, Berlin ist toll und gäbe es nicht die vielen Touristen im Zentrum, würde die Stadt an ihrer eigenen Provinzialität und ihrem Mief ersticken.

Am Donnerstag vergangener Woche begab sich nun auch Polizeipräsident Dieter Glietsch in die Stadt, gemeinsam mit seiner Entourage an Leibwächtern. Und wie jeder Tourist kam man um eine Fahrt mit der U-Bahn nicht herum:

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SPD-Phantasien: Mut zur Montage

Klaus Wowereit hat es nicht leicht. Während rechte Schmierfinken dämliche Anspielungen auf seine sexuelle Orientierung machen, muss er sich von der Front der Literaturkritiker vorwerfen lassen, er habe sich zu einem Zeitpunkt geoutet, als

für einen solchen Auftritt hierzulande glücklicherweise kein sonderlicher Mut erforderlich

war. Eigentlich aber hat Wowereit sowieso keine Chance bei der Literaturkritik, zumindest in der Person von Rolf Löchel, er ist nämlich ein Mann. Und die sind feige, wie Löchel an einem historischen Gegenbeispiel belegen will.

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