Wir sind umgezogen!

Freitag, 8. August 2008

In Schöneberg muss endlich schwul gefickt werden dürfen!

Glaubt man gewissen Kreisen der schwulen „Community“, hat man als Schwuler so seine Pflichten zu erfüllen um dem kuscheligen Szenekollektiv gerecht zu werden und auch weiterhin stolz das Etikett „homosexuell“ tragen zu dürfen. Dazu gehört, dass man sich im Szeneviertel fröhlich durch die Gegend fickt, weil dies voll emanzipatorisch, politisch und schwul sei und überhaupt, die Homos wesensmäßig sowieso nicht zur selben Spezies Mensch wie die Heten gehören.

Wem das allerdings nicht liegt und wer sich sein Leben eher so vorstellt, einen Partner zu finden, mit dem man unter Umständen zusammenziehen oder den man gar heiraten kann, den trifft der Bannfluch aus den Reihen emanzipatorisch-revolutionärer Schwulenkreise. Anstatt sich mit dem Gedanken abzufinden, dass Menschen nun mal verschieden sind und deshalb unterschiedliche Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen an das und vom Leben haben, können es diese Blockwarte einfach nicht ertragen, dass sich nicht jeder Schwule an die von ihnen aufgestellten Normen hält, wie ein authentisch „schwules Leben“ auszusehen hat.

Und so kommt es immer wieder zu kindischen Kommentaren, wenn irgendeine Organisation der Welt eine Umfrage präsentiert, die folgendes aussagt:

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Das Narrenschiff

Der Mensch an sich, er ist edel, hilfreich und gut. Ausnahmen bestätigen die Regel und kommen aus Israel. So in etwa lässt sich das Selbstverständnis von Free Gaza zusammenfassen, einer „Menschenrechts“-Organisation mit Sitz in Kalifornien, die wild entschlossen ist, in das Land ihrer Träume vorzudringen: „Wir haben versucht, auf dem Landweg in Palästina einzureisen. Wir haben es auf dem Luftweg versucht. Dieses Mal ist es uns ernst: Wir nehmen ein Schiff.“ Genauer gesagt sogar zwei, denn die Absichten sind so unbescheiden nicht: „Wir wollen den Belagerungszustand von Gaza durchbrechen. Wir wollen das internationale Bewusstsein aufrütteln über die gefängnisartige Absperrung des Gazastreifens, und wir wollen Druck auf die internationale Gemeinschaft ausüben, damit sie ihre Sanktionspolitik überdenkt und den israelischen Besatzern ihre fortlaufende Unterstützung entzieht.“ Zu diesem fürwahr noblen Behufe setzen sich dieser Tage knapp fünfzig Leute in Bewegung, darunter eine Nonne, „Überlebende der palästinensischen Nakba“ und des Holocaust (was ja praktisch dasselbe ist) sowie Tony Blairs Schwägerin. Ihr Ziel: die Anlegestelle von Gaza. [...]

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