Wir sind umgezogen!

Sonntag, 1. Juni 2008

Tiergarten: No Gay Area

Ein israelischer Historiker hat das jüngst in Berlin eröffnete Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen aufgrund seiner Lage nahe dem Denkmal für die ermorderten Juden Europas kritisiert. Israel Gutman erklärte in der polnischen "Rzeczpospolita":

"Es ist ein Skandal, wenn Besucher den Eindruck bekommen können, dass es zwischen den Leiden der Juden und den von Homosexuellen keinen großen Unterschied gab." Die verfolgten Schwulen und Lesben seien "ausschließlich Deutsche" gewesen, von denen viele selbst den Nazis angehört hätten. Sie seien "Opfer politischer Kämpfe innerhalb der NSDAP" geworden, so Gutman.

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Israel – und das ist gut so

Zu den bevorzugten Quellen, auf die sich die „Israelkritiker“ aller Couleur berufen, gehören die Arbeiten der so genannten Neuen Historiker in Israel. Diese „Postzionisten“ haben sich vor allem mit der Geschichte des Zionismus sowie der israelischen Staatsgründung beschäftigt und sind dabei zu der Auffassung gelangt, der „Nahostkonflikt“ gehe nahezu vollständig auf das Konto Israels: Die arabischen Staaten hätten nämlich gar keinen Plan zur Vernichtung des jüdischen Staates gehabt und seien Israel während seiner Gründungsphase auch nicht kräftemäßig überlegen gewesen; die meisten Palästinenser seien im Zuge „ethnischer Säuberungen“ gewaltsam vertrieben worden; der Friedensprozess scheitere nicht an der Unnachgiebigkeit der Araber, sondern regelmäßig an Israel. Aus der Phalanx dieser linken Geschichtswissenschaftler um Ilan Pappé, Avi Shlaim und Tom Segev scherte vor einigen Jahren Benny Morris aus. [...]

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