Wir sind umgezogen!

Dienstag, 27. Mai 2008

Der Untergang des Abendlands - Version 4527

Dennis Prager hat Angst. Angst vor den Homos, die in Kalifornien bald heiraten dürfen. Das macht noch mehr Leuten Sorgen, wie Adrian bereits hier erwähnte. Was Prager allerdings an "Argumenten" zusammen trägt, ist kaum noch zu toppen. Adrians Witz, wonach

unseren konservativen Freunden sicher schon die Knie schlottern bei der Vorstellung, dass sich demnächst niemand mehr zur Heterosexualität bekennt, weil man ja jetzt schließlich auch als Homo heiraten darf

ist für Prager bittere Zukunftsvision.

Zunächst einmal jedoch skizziert Prager den Rahmen, in dem er argumentiert. Und der ist monumental:

Es ist schwer, sich einen einzigen sozialen Umbruch vorzustellen, der größer wäre als die Neudefinition der Ehe, die vormals eine Institution für Menschen unterschiedlichen Geschlechts war und nun zu einer Institution definiert wird, die auch Menschen des gleichen Geschlechts einschließt.

Was ist schon z.B. die Abschaffung der Sklaverei gegen die Möglichkeit für Schwule, einander zu heiraten? Genau: Peanuts. Kommen wir zu den Auswirkungen des kalifornischen Urteils. Tatsächlich, Prager geht davon aus, dass es die Gesellschaft verändern wird:

Sollte dieser Urteilsspruch weiterbestehen, wird sich die Gesellschaft, wie wir sie kennen, verändern.

Doch ahnen Sie, was auf uns zukommt? Ich war ehrlich überrascht über die nun folgende Argumentation:

WEITERLESEN

Lobbyist gegen Israel

Es war womöglich nur ein Zufall, aber die Koinzidenz passte perfekt: Während Spiegel Online gestern vermeldete, dass der frühere amerikanische Präsident Jimmy Carter in einer Rede tags zuvor die Existenz von israelischen Atomwaffen verkündet und ihre Zahl auf 150 geschätzt hat, publizierte die Süddeutsche Zeitung in ihrer Montagsausgabe einen Gastbeitrag des 83-Jährigen mit dem Titel „Die Tragödie der Palästinenser“, in dem er seine Gespräche mit der Hamas verteidigte und – wie auch in seiner Ansprache – Israel „eines schrecklichen Verbrechens gegen die Menschenrechte“ sowie „grausamer Misshandlung der Palästinenser im Gazastreifen“ bezichtigte. Solche Nachrichten kommen an in Deutschland; mit ihnen munitionieren sich die „Israelkritiker“ aller Couleur, und auch die Antiamerikaner schätzen den Erdnussfabrikanten als Stichwortgeber und Kronzeuge sehr. Hierzulande weniger bekannt und vermutlich auch kaum skandaltauglich sind die engen finanziellen und politischen Verbindungen des demokratischen Ex-Präsidenten zu arabischen Ölstaaten und dortigen milliardenschweren Kreisen, in denen der offene Judenhass ein festes Zuhause hat. Carter selbst und das von ihm gegründete Carter Center hätten vor allem aus dem saudi-arabischen Königshaus sowie von Scheich Zayed bin Sultan Al Nahayan – dem langjährigen Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate – und dessen Zayed Center hohe Zuwendungen erhalten, schrieb Alan Dershowitz bereits vor einem Jahr. Dershowitz ist Juraprofessor und war früher Carters Wahlkampfhelfer. [...]

WEITERLESEN

Kontakt

  • admin.wmd [at] googlemail.com