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Freitag, 23. Mai 2008

Menschenrechte sind fürn Arsch

Die Prämisse, Menschenrechte stünden jedem Menschen von Geburt an zu, seien also universell und unverletzlich, steht momentan schwer unter Beschuss. So urteilte bspw. Altkanzler Helmut Schmidt in bewährter Altersweisheit bei Sandra Maischberger:

"Man soll sich nicht in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen!"

Denn in anderen Ländern herrschen nun einmal andere Sitten und was bitte schön qualifiziert uns böse Westler dazu, darüber zu urteilen, was richtig und was falsch ist?

"Anmaßung" sei das alles, so, als wüssten wir alles besser.

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Enderlin und die Ente

„Das Urteil bedeutet: Wir haben das Recht, zu sagen, dass France 2 einen gefälschten Bericht gesendet hat, dass das Ganze eine inszenierte Ente war und dass der Fernsehsender alle hinters Licht geführt hat – ohne dafür verklagt worden zu sein“, kommentierte Philippe Karsenty, Inhaber des die Medien kritisch kommentierenden Webportals Media Ratings, gegenüber der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post die Entscheidung des am vergangenen Mittwoch mit seinem Berufungsprozess befassten Pariser Gerichts. Karsenty hatte France 2 und dessen verantwortlichem Israel-Korrespondenten Charles Enderlin nachgewiesen, einen Beitrag über den angeblichen Tod des zwölfjährigen Mohammed al-Dura im Zuge einer Schießerei zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten Ende September 2000 entscheidend manipuliert und Israel zu Unrecht des Mordes an dem Jungen bezichtigt zu haben. Enderlin und France 2 fühlten sich gleichwohl verleumdet und zogen deshalb vor Gericht. Dort unterlag Karsenty zunächst, doch er legte Berufung ein. Nun wurde das Urteil in dieser Instanz gesprochen – und es gibt ihm Recht: Das Appellationsgericht befand, dass die Zweifel an dem Filmmaterial höchst legitim sind und nichts Verleumderisches haben. [...]

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