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Freitag, 7. November 2008

Seminar Nummer 8: Von der Ehe und der narzisstischen Arroganz der Heteros

Es gehört zu den Grundtopoi der Vorurteile gegenüber Schwulen und Lesben, dass diese ihre Sexualität für etwas ganz besonderes halten, beständig damit kokettieren würden und diese gar als der Heterosexualität überlegen ansehen. Zur Bekräftigung dieser These verweist man immer wieder gerne auf diverse CSD-Paraden, auf “Proud-to-be-gay”-Bumpersticker und auf das Homo-Pärchen, dass sich auf der Straße flüchtig küsst. Und sicher: Bei ledigich oberflächlichem Denken könnte man zu dem Schluss kommen, dass z.B. CSD-Paraden nichts anderes ausdrücken, als den Narzissmus einer selbstverliebten Gruppe sexueller Hedonisten, die privates öffentlich zelebriert und die Grenzen von Vernunft, Moral und Anstand über Bord geworfen hat.

Doch dieser Schnellschuss geht nach hinten los. Die Zelebrierung sexueller Orientierung pauschal den Homosexuellen anzulasten, ist nichts anderes als eine heteronormative Konstruktion, die nicht erkennen will, dass

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