Wir sind umgezogen!

Freitag, 26. September 2008

Kein Kreuzzug für Schwulenrechte

Ob Will Young der Schalk im Nacken saß, als er kürzlich erklärte:

Ich bin der schlechteste Schwule überhaupt.

oder ob ihn nachträglich doch noch ein schlechtes Gewissen überkam, weil er seine revolutionäre Schwulenpflicht versäumt hatte, das weiß nur er selbst. Dem eigenen Coming-Out, also der Notwendigkeit, sich in einer heteronormativ strukturierten Gesellschaft über seine sexuelle Orientierung ausdrücklich äußern zu müssen, um als der wahrgenommen zu werden, der man ist, neben der individuellen Offenbarungsfunktion auch noch eine gesellschaftlich nützliche, in diesem Fall schwulenpolitische, Funktion zuzuweisen, ist in jedem Fall eine ziemlich bescheuerte Idee, jedenfalls wenn das Ganze als Auftrag daher kommt. Was Young vermutlich ebenso sieht und deshalb den folgenden Satz gar nicht so utilitaristisch gemeint hat, wie er klingt:

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