Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 31. Juli 2008

Seminar Nummer 4: Meinungsfreiheit und Moral

Das Recht auf Meinungsfreiheit bedeutet, dass es von staatlicher Seite keinerlei Bestrebungen gibt, Meinungen, ob in schriftlicher oder mündlicher Form, zu zensieren, zu unterdrücken oder mit Strafe zu belegen. Es bedeutet nicht, dass man mit jeder Meinung einverstanden sein muss, nicht, dass man Meinungen nicht kritisieren darf, nicht, dass jede Meinung gleich richtig oder wertvoll ist und ganz bestimmt nicht, dass man alles dahersagen muss, was einem gerade in den Sinn kommt.

Der britische Schwulenrechtler Peter Tatchell hat Politikern in Belfast vorgeworfen, eine “Kultur der Homophobie” zu begünstigen und bezog sich dabei vor allem auf die Äußerungen der hiesigen Politikerin und “First Lady” Nordirlands, Iris Robinson. Mrs. Robinson macht im Königreich desöfteren Schlagzeilen, weil sie es für ihre von Gott diktierte Pflicht hält, Schwule als “Abscheulichkeit” zu bezeichnen und ihnen durch eine Therapie zu helfen. Darüberhinaus ist sie sich des fundamentalen Unterschieds zwischen Homosexualität und Pädophilie nicht im Klaren.

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