Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 15. Mai 2008

Schluss mit der Stigmatisierung!

In der ICD-10 wird die sexuelle Orientierung an sich nicht als Störung angesehen – als stigmatisierendes Überbleibsel finden sich dort jedoch noch die unter F66 zu findenden diagnostischen Kategorien der F66.0 sexuellen Reifungskrise, F66.1 ichdystonen Sexualorientierung und F66.2 sexuellen Beziehungsstörung.

Mit diesen Worten zitierten wir im Sommer letzten Jahres das Schreiben eines besorgten Arztes an die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP). Anlass des Schreibens war ein unter der Schirmherrschaft der ÖGPP geplanter Kongress, für den u. a. ein Workshop mit dem Titel "Therapeutisches Arbeiten bei ichdystoner Sexualorientierung" angekündigt war, ausgerichtet vom evangelikalen Verein Wüstenstrom, der zuletzt erfolglos versuchte, Kritiker mit juristischen Mitteln mundtot zu machen.

Eine Initiative zur Streichung des stigmatisierenden Überbleibsels der Pathologisierung von Homosexuellen in der ICD-10 haben kürzlich die Beraterinnen der Lesbentelefone und -beratungsstellen in Deutschland gestartet:

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