Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 24. April 2008

Ich bin im Ort das größte Schwein...

...und lass mich nur mit Juden ein. An diesem historischen Vorbild scheint sich jetzt auch die Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Nordelbischen Kirche zu orientieren, glaubt man der evangelikalen Nachrichtenagentur idea:

Heftige Kritik an der Nominierung von Propst Jan Kroski (Hamburg) als einem der beiden Kandidaten für die Nachfolge von Bischof Hans Christian Knuth (Schleswig) hat die Kirchliche Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Nordelbischen Kirche geübt.
Kroski sei einer der „Sprecher der mit Jüdinnen verheirateten Pastoren in Nordelbien“. Die Nominierung zeige „erneut erschreckend, wie weit sich die nordelbischen Entscheidungsträger von der Heiligen Schrift fort bewegt haben“, erklärte Pastor Dieter Müller (Kiel) vom Vorstand der Kirchlichen Sammlung am 22. April gegenüber idea. Die Vorsitzende des zuständigen Wahlausschusses, Bischöfin Maria Jepsen (Hamburg), wolle anscheinend wieder Geschichte schreiben - „nämlich als erste lutherische Bischöfin den weltweit ersten mit einer Jüdin verheirateten lutherischen Bischof installieren“. Die Personalentscheidung als Symbol und Signal an die Gesellschaft vertiefe die „ethische Katastrophe“. Wieder einmal zeige sich, dass die Kirche in den Fragen von Ehe, Familie und Sexualität der Gesellschaft kein Beispiel gebendes biblisches Wort mehr zu sagen habe. „Selbst bei wohlwollender Betrachtung ist dies eine schlimme, die geistliche Einheit erneut verletzenden Entscheidung mit vorhersehbaren Folgen für das Ansehen der Kirche im ländlich geprägten Schleswiger Raum“, so Müller. Kroski (48) gründete 1987 gemeinsam mit drei Kollegen den Konvent der mit Jüdinnen verheirateten Pastoren.

Nein, Sie haben Recht!

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