Wir sind umgezogen!

Sonntag, 13. April 2008

Gay Graveyard Ghetto

Zu Lebzeiten scheinen sich Schwule eher bei Grand-Prix-Partys als im Fußballstadion rumzutreiben.

Mit diesem Höhepunkt schwulen Qualitätsjournalismus beginnt ein Artikel über die Eröffnung des weltweit ersten schwulen Friedhofsghettos. Manch einer mag sich denken: Auch das noch! Zumal die Begründung des Vereinsgründers und Pfarrers Ivan Larsen für die Neuerung einigermaßen befremdlich wirkt:

Wir haben unsere eigenen Plätze, an denen wir uns treffen und amüsieren können – Schwulenbars und so weiter. Deswegen wollten wir auch eine eigene Grabstelle.

Widersprüchlich wirkt bereits die Zielrichtung des Vorhabens:

Mit dem Homo-Grab will sich Larsen, der bereits für sich und seinen Partner Ove Carlsen ein Plätzchen reserviert hat, nicht von der Hetero-Welt absetzen.

Mit einem abgetrennten Platz will er sich nicht absetzen? Das irritiert auch einen Leser bei queer.de:

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