Wir sind umgezogen!

Sonntag, 30. März 2008

Unser Kämpfchen

Götz Alys “Unser Kampf” beschreibt die totalitären und antiindividualistischen Tendenzen der 68er, die sich weniger von ihren nationalsozialistischen Eltern unterschieden als sie dachten. Über ihre Entwicklung nach dem Zerfall der Bewegung in den 70er Jahren ist bei Aly zu lesen:

Die einen aßen nur noch Müsli, andere wandelten sich zu Berufsrevolutionären, wieder andere suchten in einer Mittwochsgruppe nach dem G-Punkt, entdeckten ihre homosexuelle Bestimmung, … (S.9)

Natürlich “entdeckte” nicht jeder, der sich der neuen Schwulenbewegung anschloß, seine “homosexuelle Bestimmung”, doch auf jene, die das männliche Arschloch als Zielobjekt revolutionärer Politik entdeckten, trifft die Polemik ganz sicher zu.

Alys These, dass

sich in den Staaten, die den Zweiten Weltkrieg als Aggressoren begonnen hatten - den einstigen Achsenmächten Deutschland, Italien und Japan - rasch besonders unversöhnliche, gewalttätige und ungewöhnlich dauerhafte Formen des jungakademischen Protests [entwickelten] (S.1011),

belegt er u.a. mit einem Zitat des SDS-Funktionärs und Homohelden Reimut Reiche.

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