Wir sind umgezogen!

Dienstag, 18. März 2008

Stop deportation oder: Wie Juden töten

In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatten einige verbliebene K-Grüppchen die Direktive ausgegeben, weniger ideologisch zu argumentieren. Das sah dann bspw. in der Fußgängerzone einer westdeutschen Kleinstadt so aus: Die 50jährige DKP-Aktivistin Friederike S. begründet einem Passanten ihre Befürwortung der Gentechnologie damit, dass ihre Tochter in dieser Branche beschäftigt sei. Sie wolle nicht, dass diese ihren Arbeitsplatz verliere. Damien, damals 13, leise zu Friederike: “Seit wann hast Du denn eine Tochter?” Friederike ebenso leise zurück: “Ist doch egal, das zieht immer”.

Einen ähnlich kreativen Umgang mit der Realität weisen heutzutage manche Kommentare in Internetforen auf. Das mag eine Auseinandersetzung vom letzten Wochenende verdeutlichen, die sich an einer Meldung zur Situation von Mehdi Kazemi entzündete. Nach der niederländischen Entscheidung, Mehdi nach Großbritannien abzuschieben, über die bei queer.de ursprünglich unter dem bösen Stichtwort “Deportation” berichtet wurde, zeigte sich ein Leser empört:

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