Wir sind umgezogen!

Samstag, 29. März 2008

Jedem das Seine? Folter und ihre Liebhaber

Man muss kein Anarchist sein, um empörend zu finden, was vor sieben Jahren in einem Land geschah, in dem Folter bis heute keine Straftat ist, weil das Parlament seit zwanzig Jahren keine Zeit fand,

das Strafgesetzbuch an international gültiges Menschenrecht anzupassen, an die UN-Konvention gegen Folter, die

man 1988 ratifiziert hatte. In der Kaserne, in der die Übergriffe stattfanden, - so lese ich in einem Zeitungsartikel über den zur Zeit laufenden Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen - findet sich jetzt ein Spielplatz, just

in jenem Innenhof, wo in zwei Reihen aufgestellte „Wärter“ neu ankommende Häftlinge bespuckten, beleidigten, ihnen auf die Köpfe schlugen, sie traten und mit Sprechchören empfingen wie (...) „Willkommen in Auschwitz“. Wo das berüchtigte „Einschreibebüro“ war, steht jetzt eine Kapelle und in den Gängen, wo 2001 „Tod den Juden“ gebrüllt wurde, gibt es jetzt eine Bibliothek (...).

Was im Einzelnen geschah damals, hier in Auszügen:

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