Wir sind umgezogen!

Sonntag, 9. März 2008

Das Leid der Iraker

Ich erinnere mich noch an an eine Talkrunde im SWR, es mag so Anfang des Jahres 2003 gewesen sein, bei der geladene Gäste über den heraufziehenden Krieg im Irak debattierten.1 Einer der Teilnehmer war Jürgen Todenhöfer, der kurz zuvor mit seiner Tochter das Land bereist und darüber ein Buch verfasst hatte; ein anderer war ein Iraker namens Namo Aziz, von Beruf Journalist.

Nachdem Todenhöfer dem deutschen Publikum zum Auftakt die Ängste der Iraker schildern durfte (gab es welche darunter, die nicht vom Regime handverlesen waren?)2, fuhr ihm Aziz in die Parade, als er Todenhöfer vorwarf, dass dieser (Gedächtniszitate:) “nichts, aber auch gar nichts” über das Land wisse und “überhaupt keine Ahnung” habe, wie das Leben unter der Baath-Diktatur sei.

Eine ähnliche Szene zwischen einem Deutschen und einem Iraker habe ich selber einmal miterlebt (nach unten scrollen, vorletzter Absatz). Und wie das so ist, von Namo Aziz hört man heute nichts mehr, dafür umso mehr von Jürgen Todenhöfer, der mit einem neuen Buch nachgelegt hat. Die Mailing-Liste der DAVO spricht in ihrer heutigen Ausgabe den Abonnenten eine Empfehlung aus:

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