Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 14. Februar 2008

Von Titten, Mösen, Erektionen

Zu den merkwürdigsten Fragen der Menschheit gehört zweifellos, ob man die Darstellung eines nackten Körpers denn nun unter “Kunst” oder “Pornografie” einzuordnen habe. Kunst gilt im Allgemeinen als weitgehend sakrosankt und das obwohl viele Künstler den immer gleichen langweiligen Kram thematisieren: von der Entfremdung des Menschen in der Moderne über die Barbarei der westlichen Zivilisation bis hin zur Ablehnung der “Kommerzialisierung” im Allgemeinen. Zuweilen benutzt man den Begriff “Künstler” aber auch einfach nur, um perverse Gelüste zu kaschieren, sei es, weil man Hunde vor dem Fressnapf verhungern, den Kadaver einer Kuh auf die Straße fallen lässt oder einfach nur ein Theaterstück inszeniert, dessen Inhalt sich darin erschöpft, dass die Darsteller auf der Bühne keifen, kotzen und kacken. Versichert der Künstler, dies alles geschehe im Namen der Gesellschaftskritik, kann er sich des Applauses der kulturellen Intelligenzia sicher sein.

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