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Freitag, 29. Februar 2008

Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen des Schwulentums

Zu Zeiten des Deutschen Kaiserreichs gab es ein von Reichskanzler Otto von Bismarck initiiertes Gesetz, welches sich gegen die “gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie” richtete, das so genannte “Sozialistengesetz“. Das zwölf Jahre existierende Verbot der SPD blieb - wie so viele Verbote - wirkungslos und verschaffte den Sozialdemokraten in der Bevölkerung eine ungeahnte Popularität. 130 Jahre später gibt es allerdings immer noch Leute, die sich mit der Legalität der deutschen Sozialdemokratie nicht anfreunden können. Dank der Meinungsfreiheit im Internet - die sie, wenn sie das Sagen hätten, sogleich abschaffen würden -, können sich derartige Pappnasen dann auch munter artikulieren. Und in ihrer Funktion als rechtskonservative Stimme des deutschen Volkes haben die Neo-Bismarckisten nicht nur etwas gegen Sozen, sondern empören sich auch über die Umtriebe der “Homo-Lobby”, welche danach strebe, das christliche Abendland in ein neues Sodom und Gomorrha zu verwandeln.

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