Wir sind umgezogen!

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Chill out in Vancouver

Raucher haben es schwer. Allenthalben wachen der Staat und seine Organe über die körperliche Unversehrtheit ihrer Bürger, warnen großflächige Tafeln und kleine Aufkleber vor den Gefahren von allem, was qualmt. In immer mehr Ländern wird den Schmökern untersagt, in der Öffentlichkeit – und dazu zählen Verwaltungsgebäude genauso wie Taxis, Bahnhöfe und sogar Kneipen – ihrem Bedürfnis nachzugehen. Im kanadischen Vancouver ist das nicht anders – zumindest für die meisten. Denn der Stadtrat hat kürzlich eine Ausnahmegenehmigung beschlossen, nach der in den Wasserpfeifen-Etablissements weiter gepafft werden darf. Diese seien schließlich, so hieß es zur Begründung, ein „wichtiger kultureller Raum“ für Muslime. Emad Yacoub, ein Restaurantbetreiber in Vancouver, freute sich über die Entscheidung: Solche öffentlichen Räumlichkeiten seien „essenziell für Immigranten aus Kulturen, in denen Wasserpfeife geraucht wird, weil ihnen das hilft, mit den unter Neuankömmlingen verbreiteten Depressionen fertig zu werden und sich wie zu Hause zu fühlen“. [...]

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