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Freitag, 7. September 2007

Erbakans Spuren

Es ist keine Überraschung, dass nach den vereitelten Terroranschlägen auf amerikanische und von Amerikanern besuchte Einrichtungen in Deutschland die diesbezügliche Spurensuche nicht zuletzt nach Ulm und zum dortigen, einschlägig bekannten Islamischen Informationszentrum (IIZ) zu führen scheint. Namentlich die beiden Festgenommenen Fritz G. und Adem Y. gingen in dieser Schulungs- und Rekrutierungsstelle für Islamisten offenbar ein und aus. Das IIZ (Foto) verfügt dabei Berichten zufolge über enge Verbindungen zur Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs, einer zutiefst antisemitischen türkischen Organisation, deren Ziel die Etablierung eines Gottesstaats ist. Mit mehr als 26.500 Mitgliedern gilt sie als die größte islamische Gruppierung in Deutschland. Ihr Gründer und Anführer ist der ehemalige türkische Ministerpräsident Necmettin Erbakan, auf den der neue Staatspräsident der Türkei, Abdullah Gül, seit jeher große Stücke hält.

Auch in Österreich ist Milli Görüs aktiv, insbesondere über ihre Tarnorganisation Islamische Föderation. Diese ist wiederum in die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) integriert, die gute Kontakte zur Hamas unterhält. Karl Pfeifer geht im folgenden Beitrag den ideologischen Grundlagen von Milli Görüs und ihrem Protagonisten Erbakan nach, analysiert deren Verbindungen und konstatiert schließlich, dass es in der Alpenrepublik an jeglicher kritischer Öffentlichkeit fehlt, um der tödlichen Gefahr zu begegnen, die von den Islamisten ausgeht. [...]

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