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Donnerstag, 20. September 2007

Der böse schwule Westen

Joseph Massad ist Dozent an der New Yorker Columbia University und nicht nur in akademischen Kreisen eine durchaus umstrittene Persönlichkeit. Er ist ein ausgesprochener Kritiker Israels und dessen Existenz als jüdischer Staat, hält den Zionismus für inhärent "rassistisch" und argumentiert gar, dieser sei eine Form des Antisemitismus, weil er jüdische Sprache und Kultur in der Diaspora zerstöre. Ein Mann also mit durchaus merkwürdigen Ansichten und das nicht nur was Israel und den Zionismus angeht.

Im Jahr 2002 veröffentlichte Massad ein weiteres kontrovers diskutiertes Dokument mit dem Titel “Re-Orienting Desire: The Gay International and the Arab World”, inhaltlich ein Vorläufer seines erst kürzlich erschienen Buches "Desiring Arabs". Brian Whitaker, Journalist beim britischen Guardian hat dieses Buch auf der Website al-bab.com rezensiert.

Whitaker beginnt mit einer Zusammenfassung der Thesen in Massads 2002 erschienen Papier. Die Kernaussage in diesem ist, das Eintreten für Schwulenrechte in den Staaten des Nahen und Mittleren Ostens sei nichts weiter als eine Verschwörung westlicher "Orientalisten" und "Kolonialisten" welche in diesen Ländern Homosexuelle "produzieren" würden, wo es bislang gar keine gegeben hätte:
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