Wir sind umgezogen!

Dienstag, 25. September 2007

Ahmadinejads islamisches Utopia und seine Freunde


Cox & Forkum

Ahmadinejad weilt in New York und fühlte sich mal wieder so richtig sicher. Beschützt von internationalen Gesetzen und seiner Lieblingsbühne, der UNO, wollte er wieder wie ein stolzer Gockel über die Welt philosophieren und ein bisschen Propaganda machen. Und was passiert? Die Amis nutzen auch ein Recht, nämlich das der Meinungsfreiheit und würgten dem kleinen Mann mittels Demonstrationsrecht ein paar schlichte Wahrheiten rein. Der Columbia-Präsident Bollinger versuchte zwar die Bühne, die er dem Mann zur Verfügung gestellt hatte, in eine Anklagebank umzuwandeln und sorgte damit für mehr Offenheit als vor der UN-Vollversammlung, aber der verstimmte Ahmadinejad ("Wer nicht nett zu mir ist, der beleidigt die 'iranische Nation'!") konnte trotzdem noch den Holocaust leugnen und der erstaunten Welt eröffnen, dass sein Land keine Homosexuellen hervorbringt.

Übrigens: Ob es an diesem angeblichen Mangel an Schwulen liegt, ist nicht bekannt, aber die deutsche Wirtschaft ist trotz allem ganz scharf auf den Iran. Denn obwohl dieser Verein immer wieder de libertate doziert, geht es ihm nur um die Freiheit der Deutschen. Rogowski war gegen die Befreiung der Iraker, man "empfiehlt" der Kanzlerin Personen, die die Chinesen nicht mögen (Dalai Lama), doch bitte privat und nicht im Kanzleramt zu empfangen und die IHK Hessen hält eine Konferenz mit dem Titel "Iran – Marktchancen für deutsche Exporteure" ab. Wenn das dicke Geschäft möglich ist, werfen gewisse Unternehmer eben jede Freiheitsliebe über Bord, auch das Giftgas für Saddam hat daran nichts geändert.

Seite an Seite mit der PDS werden sich diese Unternehmer also weiterhin gegen jedes Vorgehen gegen den rassistischen Gottesstaat Iran einsetzen. Hand in Hand werden die einen ihrer kruden Ideologie, die anderen ihren Geschäftsinteressen das Mäntelchen des falsch verstandenen Humanismus umlegen und behaupten, es ginge ihnen nur um die iranische Zivilbevölkerung, die durch jede Maßnahme am schwersten getroffen werde. An diese beiden sollte Ahmadinejad heute besonderen Dank und Gruß richten, wenn er vor den UN-Vertretern wieder seine Sicht der Dinge offenbart.

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