Wir sind umgezogen!

Mittwoch, 1. August 2007

Totgesagte leben länger

Die National Review hat diverse Fachleute gebeten, angesichts der jüngsten Entwicklungen im Irak ihre Einschätzung der Lage abzugeben, und das Ergebnis mag irgendwie so gar nicht zu dem passen, was man in den hiesigen Medien darüber hört oder besser gesagt nicht hört. Einer der Beteiligten des NRO Symposiums war Victor Davis Hanson, und er faßt es stellvertretend für die anderen Mitautoren sehr gut so zusammen:
We are witnessing two phenomena. First, after four years of misery the Iraqis themselves are tiring of war, have grasped what al Qaeda et al. do when in local control, realize the U.S. wants to leave only after establishing a constitutional state, not steal its oil, sense that the United States may well win — and are slowly making adjustments to hedge their bets.

In a wider sense, the war is as most wars: an evolution from blunders to wisdom, the side that makes the fewest and learns from them the most eventually winning. Al Qaeda and the insurgents in 2004-6 developed the means, both tactical and strategic, to thwart the reconstruction, but we, not they, have since learned the more and evolved.
Also, liebe Irakkriegsgegner, laßt den Schampus vielleicht doch erst noch mal im Kühlschrank und legt die Feuerwerksraketen wieder in den Karton zurück. Kann nämlich sein, daß sich Eure Siegesfeier über den US-Imperialismus doch länger als erwartet verzögern wird. Aber nicht traurig sein, gibt noch genügend andere Despoten außer Saddam Hussein, auf die Ihr hoffen könnt. Vielleicht klappt's dann ja beim nächsten Mal.

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