Wir sind umgezogen!

Montag, 13. August 2007

To nuke or not to nuke, that's the question!

Der linke Demokrat John Edwards [...] würde gern mehr Geld für spezielle Anti-Terror-Einheiten in Armee und CIA ausgeben: "Es ist für mich keine Frage, dass wir die Terroristen mit den vollen Möglichkeiten unseres Militärs konfrontieren müssen."

Die New Yorker Senatorin Hillary Clinton sieht das genauso. Nur was sind die "vollen Möglichkeiten" des US-Militärs? Bedeutet das auch den Einsatz von Atomwaffen?, wurde sie neulich gefragt. Sie weigerte sich, ihn auszuschließen, wissend, dass diese Reporterfrage als die Mutprobe für jeden Amtsanwärter gilt.

Zucken und Zaudern bedeutet Durchgefallen. Also sagte sie: "Präsidenten zu allen Zeiten seit dem Kalten Krieg haben die nukleare Abschreckung genutzt und kein Präsident sollte Blankoschecks ausstellen über ihren Einsatz oder Nichteinsatz."

Das ist ja nun wirklich zum Brüllen! Da träumen die Kriegsgegner noch davon, daß mit der Machtübernahme der Demokraten endlich der allgemeine Weltfrieden ausbricht, und gleichzeitig überbieten sich deren Kandidaten mit immer neuen Eskalationsmöglichkeiten, bis selbst der angeblich so kriegstreiberische Bush ihren militärischen Elan bremsen muß, um größeren außenpolitischen Schaden abzuwenden.

Das, was Hillary & Co. da derzeit im Wochentakt von sich geben, klingt jedenfalls mehr nach "Töte alle, Gott sortiert die Schurken aus!" als nach "Give peace a chance!". Wenn das erst der Anfang ist, dann werden wir demnächst noch einen ausgesprochen unterhaltsamen Wahlkampf sehen. Und wer weiß, am Ende werden sich die Kriegsgegner selbst Bush noch genauso schönreden wie heute schon seinen Vize.

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