Wir sind umgezogen!

Dienstag, 14. August 2007

Fortschritte und Tragödien

In diesen Tagen mehren sich die Artikel, die etwas zu euphorisch von Fortschritten im Irak berichten. Zwar ist offensichtlich, dass sich im Zentralirak die Lage verbessert und sich viele sunnitische Stämme entschieden haben, mit den Amerikanern zusammenzuarbeiten, aber zugleich herrschen, vor allem aufgrund des andauernden Krieges gegen Al Qaida und andere “Widerständler”, etwa in Dyala Versorgungsengpässe, die zu Szenen führen, wie sie das Newsportal Iraq Slogger hier festgehalten hat. Vier Jahre nach der Befreiung müssen sich Irakis, immerhin Bürger eines der potentiell reichsten Länder der Welt, noch immer um Lebensmittel anstellen. Dies alleine ist Tragödie genug.

Und doch, sollte dies keineswegs von optimistischen Berichten ablenken. Mario Loyola etwa hat Ramadi besucht und einen langen Report veröffentlicht, der sollte stimmen, was er schreibt, von wirklichen Fortschritten “on the ground” zeugt.

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