Wir sind umgezogen!

Freitag, 17. August 2007

Ein Gläschen in Ehren

Bisweilen haben die Weltläufte schon ein absurdes Theater im Programm: Im April 1933 boykottierten die Nationalsozialisten Warenhäuser, die Juden gehörten, darunter jene der Leonhard Tietz AG; deren Geschäfte wurden schließlich „arisiert“ und heißen seither Kaufhof. Nun veranstaltet just dieser Kaufhof in vielen seiner Filialen noch bis zum 25. August die Aktion Kulinarisches Israel und bietet dabei koschere Lebensmittel an. Gegen diese Werbemaßnahme richtet sich wiederum ein Boykottaufruf mit dem Motto „Fair Trade – auch mit Israel!“, verfasst von der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden und dem Arbeitskreis Nahost, zwei stramm antizionistischen Gruppen. Die Begründung: „Galeria Kaufhof verkauft israelische Siedlungsprodukte aus dem besetzten palästinensischen Westjordanland und aus den annektierten syrischen Golan-Höhen. [...] Von den etwa 40 beteiligten Unternehmen haben mindestens fünf direkte Beziehungen zu den völkerrechtswidrigen Siedlungen im Westjordanland und in den Golan-Höhen.“ [...]

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