Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 9. August 2007

Doping und das liebe Geld

Heute annoncierte der Telekomkonzern, daß er trotz den vielverdammten Dopings weiterhin als Sponsor im Radsport präsent bleiben möchte, aber - und jetzt wirklich! - nur bis zum nächsten Dopingfall. Der Kampf gegen das Doping bekommt mehr Geld in Form eines Antidopingtopfs und überhaupt mieft es nur so vor gutem Willen. Aber - machen wir uns nichts vor - im professionellen Radsport dopt einfach jeder, der vorne mitfahren möchte. Es gibt nur einen Weg, das wirklich effektiv zu stoppen: Eine Vertragsklausel, die zum Effekt hat, daß jeder, der beim Dopen erwischt wird, sein gesamtes Gehalt seit Vertragsunterzeichnung zurückzahlt. Das würde helfen. Alles andere ist Augenwischerei. Da das aber offenbar immer noch nicht passiert, kann es den Herren am Geldhahn noch nicht wirklich erst sein. Eigentlich wäre es ihnen schon recht, wenn alle gedopt Bestzeiten reinfahren. Nur sollte es aus Imagegründen keiner merken. Das wäre das Optimum. Jetzt betreibt man eben ein bißchen Imagepflege, indem man das einzig im Moment Opportune tut: sich selbst als ernsthaften Dopinggegner präsentieren und große Gesten machen.

Einfach zum Kotzen, dieser Radsport. Spielt lieber Mikado oder Golf.

[ Kommentare ]

Kontakt

  • admin.wmd [at] googlemail.com