Wir sind umgezogen!

Dienstag, 28. August 2007

Autobahn ins Massengrab

Bei der FDOG erschien vorgestern ein Gastbeitrag des South Park Republican, der darin den Anhängern der "Unterm Saddam war alles besser"-Fraktion noch einmal den verwirrten Kopf zurechtrückt. Und dabei geht er mit den Kritikern der Befreiung des Irak noch viel zu nett um.

Denn rechnet man all die völlig unnötigen Sanktionstoten hinzu, die ja nicht starben, weil der Westen keine Medikamente und Lebensmittel geliefert hätte, sondern weil Saddam seine eigenen Leute ganz bewußt zu Propagandazwecken krepieren ließ, sowie die Toten des von ihm vom Zaun gebrochenen Krieges gegen den Iran, dann liegt die Zahl der Opfer seines Regimes je nach Schätzung eher im Bereich von zwei bis drei Millionen, wenn nicht höher.

Gleichzeitig darf man nicht vergessen, daß für die zivilen Opfer im Irak nur in Ausnahmefällen US- oder irakische Regierungstruppen verantwortlich sind, sondern vor allem jene, gegen die sie ja gerade unter Einsatz ihres Lebens kämpfen, und daß diese Opfer somit auch noch dem Konto des früheren Regimes bzw. jenen des Iran, Syriens und all der anderen Diktaturen, die die diversen Terrorbanden und Milizen unterstützen, hinzugefügt werden müssen.

Solange also die sogenannten Kriegsgegner de facto nichts anderes als menschenverachtende Terrorrelativierer sind, die diese Tatsachen nicht in ihrer schwachsinnigen Propaganda berücksichtigen, wissen wir auch was von ihren Behauptungen zu halten ist: Nämlich nichts.

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