Wir sind umgezogen!

Mittwoch, 4. Juli 2007

Unnötige Selbstzensur

Die Briten sind vor einigen Tagen nur knapp einer Katastrophe entgangen. Muslimische Fanatiker hatten, der Tradition der islamischen Terrorfolklore folgend, Autos mit Metallschrott und allen möglichen explosiven Stoffen gefüllt, um sie dann vor Londoner Diskos in die Luft zu jagen. Das Ziel ist klar: So viele Ungläubige wie möglich, die sich im gottlosen Nachtleben einer sündigen Metropole tummelten, sollten getötet und verstümmelt werden. Als klar war, dass die Autobomben nicht explodiert waren, wollten zwei der Terroristen zu Märtyrern werden und rasten mit einem Jeep voller Gasflaschen in ein Flughafenterminal in Glasgow. Das Martyrium wurde ihnen verwehrt, die Fahrer wurden wie ihre mutmaßlichen Komplizen verhaftet und müssen sich zunächst einem weltlichen Gericht stellen.

Nach den versuchten Attentaten verordnete der in den letzten Tagen um Jahre gealtert zu scheinende Premierminister Brown "in relation to all communities across the UK" einen "consensual tone" anzuschlagen. Mit anderen Worten: Die simple Tatsache, dass es sich bei den Attentätern wieder um Muslime handelte, soll im offiziellen Sprachgebrauch nicht vorkommen. Die alles andere als friedlich wirkenden Proteste britischer Muslime während der "Affäre" um die Mohammedkarikaturen scheinen etwas bewirkt zu haben. Auch der ehemalige Innenminister und Tory Mercer sagte gestern: "We have to accept there are sensitivities about these matters".

Die Politiker scheinen Angst vor dem Mob zu haben, der letztes Jahr gegen ein paar Cartoons protestierte und den Ungläubigen den "real Holocaust" und ihren ganz persönlichen 11. September prophezeite. Daher teilen sie mit, dass die "vast majority of Muslims [is] not involved in terrorism". Dass die Verbreitung solcher Binsenweisheiten offenbar genauso wichtig ist, wie die Verfolgung der verhinderten Massenmörder, ihrer Hintermänner und die Benennung ihrer Motive, sollte einem zu denken geben. Die allgegenwärtigen Appeaseniks sehen offenbar nicht in muslimischen Fanatikern eine Gefahr, sondern vor allem in der daraus folgenden schlechten Publicity für eine Religion. Auch in deutschen Blättern wird lieber darüber spekuliert, ob nun von der internationalen Ärzteschaft eine erhöhte Gefahr ausgeht, als dass man darüber nachdenkt, warum es immer wieder Muslime sind, die in allen Teilen der Welt auf diese Weise versuchen, möglichst viele Menschen auf einmal zu ermorden.

Der Presse kommt es gerade recht, dass sie nun über die "Doctors of Terror" schreiben und sich mit den Berufen der Täter beschäftigen können. Warum ein Halbgott in Weiß ein grundsätzlich besserer Mensch sein sollte, wird nicht erklärt - gerade Deutschland hat einige menschliche Exemplare hervorgebracht, die die Berufungen von Mördern und Ärzten vortrefflich in sich zu vereinen wussten. Was den "Zwillingsforschern" und KZ-Ärzten ihr Eid auf Hitler war, scheint für die Terror-Ärzte ihre vermeintliche Pflicht zur Ermordung Ungläubiger im Namen Allahs zu sein. Beides steht für die jeweiligen Fanatiker über der ärztlichen Pflicht, Menschenleben zu retten.

Fassen wir also zusammen: Eine Bande mordlüsterner Psychopathen wollte im Vereinigten Königreich hunderte von Menschen ermorden, Koranschüler in Pakistan liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, im Jemen sterben sieben spanische Touristen und zwei Einheimische bei einem Bombenanschlag und glücklicherweise wurde Alan Johnston heute nach vier Monaten aus palästinensischer Gefangenschaft entlassen. Das sind nur vier Ereignisse der letzten Tage und es sind eigentlich nur vier unter vielen, aber sie haben etwas miteinander zu tun. Obwohl sie an den unterschiedlichsten Orten der Welt geschahen, sind die Motive der jeweiligen Täter genau dieselben. Sie alle meinen, sie seien durch ihren Gott legitimiert zu töten und machen Jagd auf Ungläubige. Dabei ist es relativ egal, welchem Netzwerk oder welcher Organisation die Täter angehören, die Ziele sind es, die sie mit ihren Brüdern in Pakistan oder dem Jemen verbinden. Will man sich vor solchen Fanatikern schützen, dann muss man begreifen, wie sie ticken und das ist ohne eine ganzheitliche Betrachtung ihrer Ideologie des Todes nicht möglich. Und niemand kann bestreiten, dass für diese Leute die Religion die Triebfeder hinter ihren Taten ist.

Man tut den Muslimen keinen Gefallen, wenn man diese simplen Wahrheiten herunterspielt. Noch immer werden von den westlichen Muslimverbänden islamische Terroristen stur zu Nichtmuslimen erklärt, da sie alle angeblich unislamisch handeln, so erklärt man sich gegenseitig zu Ungläubigen und nichts bewegt sich. Wenn innerhalb der muslimischen Gemeinschaft die Erkenntnis herangereift ist, dass die Weltreligion Islam ein gewaltiges Problem hat, ein Problem, das unabhängig von "völkerrechtswidrigen Angriffskriegen" besteht und das eben nicht zwangsläufig durch Armut bedingt ist, erst dann stehen sie wirklich an der Seite des Westens. Glücklicherweise sind die meisten säkularen Muslime weiter als ihre angeblichen Vertreter, sie wissen, was die Terroristen antreibt, sie kennen die Vorstellungen solcher Leute zum Teil noch aus ihrer Heimat. Ihnen macht es nichts aus, wenn man die Wahrheit sagt, also sollte sie gesagt werden!

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