Wir sind umgezogen!

Mittwoch, 25. Juli 2007

ROTFLOL

Ich weiß nicht warum, aber obwohl das Thema eigentlich viel zu ernst ist, verspüre ich irgendwie den unwiderstehlichen Drang, mich jetzt erst mal ein Viertelstündchen lang laut lachend auf dem Boden zu wälzen. Der SPIEGEL tönte nämlich vor gerade mal zwei Wochen:

Irak-Krieg: Bushs Leute basteln fieberhaft an Exit-Strategie

Miese Nachrichten aus Bagdad, immer mehr Kritiker im Kongress: Im Weißen Haus herrscht Krisenstimmung. Der Stab von US-Präsident Bush bereitet in Sonderschichten den Abzug der US-Truppen vor, denn inzwischen gehen dem Oberkommandierenden auch viele Parteifreunde von der Fahne.

Doch frei nach dem Motto "was gehen mich meine dummen Reden von gestern an" verkündet er bereits heute ohne eine erkennbare Spur von Schamgefühl:

Anti-Rückzugsstrategie: US-Militär plant bis mindestens 2009 im Irak

Raus aus dem Irak - so schnell wie möglich: Das ist für viele US-Politiker jetzt die Parole. Nicht so für das US-Militär unter Präsident Bush. Einem bisher geheimen Strategieplan zufolge will es noch mindestens zwei Jahre bleiben, um das Land zu stabilisieren.

Tja, wie es aussieht, ist man sich innerhalb der SPIEGEL-Redaktion über das genaue Datum der panischen Flucht der geschlagenen US-Invasoren aus dem Irak jetzt doch nicht mehr ganz so einig. Da wird das seriöse Vorzeigenachrichtenmagazin seinen Lesern aber einiges zu erklären haben. Die Enttäuschung der Irakkriegsgegner unter ihnen entschädigt jedenfalls für so manches. Sogar für Artikel von Marc Pitzke.

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