Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 26. Juli 2007

Mit 4:3 in den Tod

Selbstmordanschläge auf feiernde Fußball-Fans haben in Bagdad mindestens 50 Menschen das Leben gekostet. Es gab nach Angaben des Innenministeriums mehr als 100 Verletzte, als im westlichen Stadtteil Mansur und im Osten der irakischen Hauptstadt zwei Bomben explodierten.

Das muß man sich mal vorstellen: Da schaffen es die Iraker sensationell Südkorea zu schlagen (bei der Gelegenheit Glückwunsch, Irak!) und mit den daraus resultierenden Freudenkundgebungen endlich mal gute Nachrichten zu produzieren, die es sogar ausnahmsweise mal in die Mainstreammedien schaffen (wenn auch nicht gleich auf die Titelseite, aber immerhin), und dann werden die jubelnden Fans einfach von einer brutalen Mörderbande in die Luft gesprengt.

Es wäre nett, wenn wenigstens jene Menschen, die sich hierzulande während der WM friedlich und ungestört auf den Straßen und vor Großbildwänden versammelt haben, davon Abstand nehmen könnten, die Täter weiter als Widerstandskämpfer zu verherrlichen oder die vorher gemeinsam feiernden Toten auch noch als Opfer eines Bürgerkriegs zu verhöhnen.

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