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Mittwoch, 25. Juli 2007

Klimawandel nicht falsifizierbar?

Statler referenziert die steile Behauptung von Eric Falkenstein, nach der Klimawandel nicht falsifizierbar sei.

Entweder ich verstehe nicht richtig, worauf der Herr hinauswill oder es handelt sich um völligen Nonsens. Ich verstehe die Äußerung einmal so, daß es darum gehen soll, ob die Aussage “Es gibt einen Klimawandel” als wissenschaftlich zu gelten hat. Karl Popper zeigte bereits, daß für alle wissenschaftlichen Aussagen Beobachtungen auffindbar sein müssen, die ihnen widersprechen könnten. Wer also behauptet, der Klimawandel sei nicht falsifizierbar, impliziert damit, daß die Aussage “Es gibt einen Klimawandel” unwissenschaftlich ist.

Das aber ist offenkundiger Unsinn. Klimawandel ist sicher eine Definitionsfrage, aber innerhalb dieser Definitionsgrenzen haben wir es mit harter Mathematik zu tun. Da Definitionen nicht wahr oder falsch, sondern nur sinnvoll oder sinnlos sein können, sollte man untersuchen, ob man im Bereich der Klimaforschung sinnlose Definitionen findet.

Ist der Begriff Klima unsinnig definiert? Nein. Klima ist (nach IPCC) die statistische Beschreibung einer Sammlung von zeit- und ortsabhängigen Wetterdaten (z.B. Temperatur, Niederschlag, Luftdruck). Wenn also u(x,t) das Wetter ist, ist die zeitliche Mittelung von u(x,t) über eine Zeitperiode das Klima. Klimawandel wird sinnvollerweise ....

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