Wir sind umgezogen!

Samstag, 7. Juli 2007

Im Entführerbunker

Neues, ach was: Altbekanntes aus dem Urlaubsparadies Gazastreifen: Während die Hamas sich rührend um das Schicksal Verschleppter kümmert, ballern die Israelis wie immer auf alles, was nicht bei drei in der Moschee ist. Das schreibt zumindest die bekanntlich bestens informierte deutsche Presse: „Nach fast vier Monaten in Gefangenschaft ist der entführte Reporter Alan Johnston wieder frei – offenbar dank der Bemühungen der Hamas. Die will sich nun auch für die Befreiung des israelischen Soldaten Shalit (Foto) einsetzen“, freute sich die Süddeutsche Zeitung gemeinsam mit diversen Nachrichtenagenturen über die Heldentaten der Gotteskrieger. Doch Undank ist der Welt Lohn, und also hatte der Spiegel kurz darauf gar Schändliches zu vermelden: „Bei einem neuen Vorstoß in den Gazastreifen haben israelische Soldaten mindestens elf Palästinenser getötet. [...] In den Morgenstunden [des 5. Juli] waren nach Berichten von Augenzeugen zahlreiche israelische Panzer in zwei Flüchtlingslager im zentralen Teil des Palästinensergebiets am Mittelmeer vorgedrungen. Unterstützt von Kampfhubschraubern lieferten sich die Bodentruppen Feuergefechte mit bewaffneten Einwohnern. [...] Bereits vor einer Woche hatte die israelische Armee bei den schwersten Angriffen im Gazastreifen seit der Machtübernahme der Hamas Mitte Juni zwölf Palästinenser getötet.“ [...]

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