Wir sind umgezogen!

Freitag, 6. Juli 2007

Hypocrisy Live

Aus gegebenem Anlass hab ich mir mal den "Spaß" erlaubt einen näheren Blick auf das Live Earth Event zu werfen. Abgesehen davon, dass einige der Stars spielenden Gutmenschen penetranter als jeder Politiker versuchen auf die Klimatränendrüse zu drücken, jetten diese Künstler weiter um die Welt, als es das Klima angeblich Vertragen kann.
Alleine die Emissionen für die Anreise der Interpreten OHNE Anhang, Equipment und Hintergrundmusiker für die Konzerte in Australien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Japan, Südafrika und den USA belaufen sich auf über 420.000 kg CO2 (ohne das China-Konzert).
Dabei wurden für das Deutschland-Konzert in Hamburg die Anreise per Bahn (Hin- und Rückfahrt) mit Hilfe des CO2 Rechners auf www.bahn.de berücksichtigt, sowie bei internationalen Künstlern eine Flugreise (Hin- und Rückflug) vom nächstgelegenen Heimatflughafen nach Hamburg mit dem Rechner auf atmosfair.de.
Bei allen anderen Konzerten wurde lediglich der Flug vom nächstgelegenen Heimatflughafen zum Veranstaltungsort eingerechnet, ebenfalls auf Grundlage von atmosfair.de. Bei allen Bands, die aus dem Umland des Veranstaltungsortes kommen oder bei denen der Heimatort nicht klar zu bestimmen war, wurden 0 kg CO2 angesetzt (Luft anhalten und zu Fuß gehen).

Wenn man jetzt noch die Reise, Unterbringung und Versorgung von Zuschauern, Medienvertretern, Technikern sowie den Equipmenttransport, Energieverbrauch, Verschleiß und die Vermüllung einrechnet, hat Live Earth ungefähr die gleiche Ökobilanz wie mehrere brennende Ölfelder.

Aber man hat ja noch mal auf die menschgemachte Klimaerwärmung hingewiesen, an die ja keiner glaubt.

Übrigens scheinen erstaunliche Parallelen zwischen Magersucht und "Klimaschutz" zu bestehen:
[...] Verzichte, du schuldige Sau! Mitleid wird als Makel entworfen, das Geißeln als Befreiung. Mit analer Gründlichkeit wird dem Sammeltrieb Folge geleistet, Kalorie [CO2-Molekül] um Kalorie wird notiert und ein Weltbild damit verknüpft, das reaktionärer nicht sein könnte. Das verfolgende Moment darin schmiegt sich der Versagung an, es entsteht eine narzisstische Umkehr, in der Nahrung [Wohlstand] Schmutz ist, Leiden Genuß, Verkleinerung des Körpers eine Erweiterung des Phallus und so eine Verwahrung gegen Kastrationsängste bedeutet. Die religiöse Dimension speist sich aus der steten Aufforderung, die Gemeinschaft von Auserwählten [Klimaschützer] zu suchen, um kollektiv genau das zu tun, was unter Top 100 [Klimaschutztipps] versagt wird: sich bemitleiden. Dieses Selbstmitleid, das seine reale Ursache in einem Leiden hat, ist allerdings getarnt als fröhliches Miteinander [Live Earth], als zwanghafte Aktivität. [...]
Quelle: Nichtidentisches: Pro-Ana: Eine Erweckungsbewegung?


Ich kann gar nicht so viel fressen...

Kontakt

  • admin.wmd [at] googlemail.com