Wir sind umgezogen!

Mittwoch, 11. Juli 2007

Hamastan in Wien

Was ist der Gazastreifen denn nun? Ein Eldorado für Feriengäste oder doch „das schlimmste Desaster der Gegenwart?“ Letzteres, folgt man den gefiederten Freunden der Wiener Antiimperialistischen Koordination: „Dort sind 1,5 Mio. Menschen auf einer Fläche kleiner als Wien eingeschlossen. Sie sind von Nahrung, Wasser und Gesundheitsversorgung praktisch abgeschnitten, von Bewegungsfreiheit ganz zu schweigen.“ Und das ist, bei Allah, „keine Naturkatastrophe“, sondern „menschengemacht“, und zwar, logisch, „von Israel, den USA und der Europäischen Union“. Denn die „versuchen den Widerstandswillen der Palästinenser mit allen Mitteln zu brechen in dem sie sie einfach aushungern, ganz abgesehen von den täglichen Mordanschlägen durch das israelische Militär“ (Orthografie und Zeichensetzung im Original). Abgesehen davon, dass derlei faktenwidrigem Unfug ohnehin nicht durch den Verweis auf die Realität beizukommen ist, entbehrt es nicht einer gewissen Komik, dass ausgerechnet die lärmendsten Verfechter eines Boykotts Israels und seiner Produkte eine solche Klage führen. Fast möchte man ihnen mit ihren eigenen Worten entgegnen: So was kommt von so was. [...]

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