Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 26. Juli 2007

Frieden durch Auslöschung

Die Linkspartei hat vor allem die radikale Westlinke angelockt, so zum Beispiel die Mitglieder der antisemitischen und antiamerikanischen Linksruck-Organisation. Aus dem Schoß dieser Truppe stammt auch Christine Buchholz, heute Mitglied im Parteivorstand der Lafontaine-Partei. Frau Buchholz setzt sich nun ganz doll für den Frieden ein und organisiert Kontakte zur sogenannten Friedensbewegung, die demnächst gegen die Militäreinsätze in Afghanistan protestieren will. Auf der Internetseite der Linkspartei kann man in den Beschlüssen des Parteivorstandes nachlesen, was die Antiwestler unter dem Deckmantel "Frieden" vorhaben. Dass Christine Buchholz und Wolfgang Gehrcke sich bei der Durchsetzung dieser Beschlüsse offensichtlich besonders engagieren, ist alles andere als Zufall.

Am Beispiel Israel haben sowohl Linksruck als auch die Linke immer wieder ihre Affinität zu Gruppierungen bewiesen, die man ohne ihren arabischen Hintergrund als Rechtsradikale bezeichnen würde. So ist Linksruck der Überzeugung, dass "Hamas und Hisbollah Teil eines rechtmäßigen palästinensischen Widerstands" sind und "wer Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit im Nahen Osten will, den Widerstand der Palästinenser unterstützen" muss, während Wolfgang Gehrcke sich mit seinem Kollegen Norman Paech wiederholt für die Hamas stark gemacht hat und versuchte Hamas-Mitglieder nach Deutschland einzuladen. Zwei Gruppierungen, die das Wörtchen "Links" im Namen tragen, unterstützen im Namen des "Friedens" also Organisationen, die sich die Auslöschung eines demokratischen Staates auf die Fahnen geschrieben haben und dieses Ziel unter anderem mit den "Protokollen der Weisen von Zion" begründen.

Und nun, da man endlich zusammenarbeitet, will man auch die Taliban in die Liste der Terrorbanden aufnehmen, die man ideologisch unterstützt. Die Toten und Entführten Europäer kann man dafür hervorragend instrumentalisieren, indem man die falsche Behauptung, es sei westliche Gewalt, die die Taliban erst zu ihren Verbrechen ermuntert, so oft wie möglich wiederholt. So richtet sich der Aufruf "Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan" dann auch nur an den Westen, das Treiben der steinzeitlichen islamischen Eiferer ist den Friedensfreunden völlig schnuppe. Erinnerungen an das Afghanistan vor 2001 scheint es nicht zu geben, man denke nur an die Verhaftungen von Personen, weil sie eine Bibel im Gepäck hatten, regelmäßige öffentliche Steinigungen wegen irgendwelcher Nichtigkeiten oder das Verbot von jedem Vergnügen, das es auch im Arabien des 6. Jahrhunderts nicht gab.

Wenn man sieht, wen diese Friedensbewegten unterstützen, nämlich eine Crème de la Crème des Terrorismus, bestehend aus professionellen Mörder aus Überzeugung, Unterdrückern, Rassisten und Chauvinisten, dann kann man ahnen, welche Form des Friedens ihnen vorschwebt. Diese Form des Friedens herrschte und herrscht in totalitären Staaten und basiert auf Unterdrückung, Bespitzelung und Auslöschung jeder anderen Meinung. Eine solche Staatsform wünscht man den Menschen im Nahen Osten, in Afghanistan oder auch in Venezuela. Für die in Deutschland lebenden Fortschrittlichen gilt das natürlich nicht, aber die Anderen sind eben die Wilden und die haben nichts anderes verdient. Die linken Friedenspfeifen müssen so denken, eine andere Schlussfolgerung kann man aus ihren Taten und Äußerungen nicht ziehen!

Kontakt

  • admin.wmd [at] googlemail.com