Wir sind umgezogen!

Donnerstag, 5. Juli 2007

Doktor Horror

Nachdem in London und Glasgow Anschläge massenmörderischen Ausmaßes verhindert worden sind, reiben sich angesichts der Biografie der Festgenommenen nun nicht wenige verwundert die Augen: Ärzte? Wieso gerade Ärzte? Die Frage ist für sich genommen bereits ausgesprochen aufschlussreich, denn letztlich kann sie nur stellen, wer immer noch an die Mär glaubt, die Angriffe von Islamisten seien bloß Verzweiflungstaten Unterprivilegierter. Dabei gilt, was die Publizistin Gudrun Eussner feststellte: „Es ist nicht von ungefähr, dass sich überproportional Ärzte im Terrorgeschäft betätigen, es besteht sehr wohl ein Zusammenhang. Diese Ärzte reinigen und heilen die Welt von den Ungläubigen.“ Und das nicht erst seit gestern. Eussner weist explizit beispielsweise auf den „berühmten Vorgänger, den 1951 in Gaza als Sohn einer Flüchtlingsfamilie aus Jaffa geborenen Arzt Dr. Fathi Shiqaqi“, hin: „Er studiert Mathematik an der Universität von Birzeit und Medizin in Ägypten. Dort wird er inspiriert von den Muslimbrüdern, kehrt in die besetzten palästinensischen Gebiete zurück und praktiziert als Arzt in Jerusalem. Dann geht er nach Gaza und gründet gemeinsam mit Scheich Abdul Aziz Odeh den PIJ“ – den Palästinensischen Islamischen Djihad, eine „elitäre Organisation“, die „vornehmlich aus intelligenten, idealistischen, gut ausgebildeten und wirtschaftlich unabhängigen Menschen, die sich ihrer Besonderheit sicher sind“, besteht. „1994 bilden der PIJ, die Hamas und weitere palästinensische Terrorgruppen in Damaskus die Ablehnungsfront gegen das Abkommen von Oslo und Frieden mit Israel. 1995 verübt der PIJ mehrere Selbstmordattentate in Israel.“ Am 26. Oktober 1995 setzt der Mossad Shiqaqis Leben ein Ende. Eussner beschreibt, warum der Hippokratische Eid bei muslimischen Ärzten oft nicht greift: [...]

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