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Samstag, 30. Juni 2007

Schwule Rollenspiele, Teil 2

Aufklärung über Homosexualität an Schulen ist notwendig. Erstaunlich ist allerdings, dass bei der nun stattfindenden Debatte über das Für und Wider von schwulen Rollenspielen an Berliner Schulen über die Art und Weise, wie diese Aufklärung vonstatten gehen soll, überhaupt nicht gesprochen wird. Abgesehen davon, dass die Rollenspiele dazu beitragen könnten, bereits vorhandende Klischees über den schwulen Lebensstil zu reproduzieren, scheint der Berliner Ansatz grundsätzlich am Ziel vorbei zu schießen.

Es geht hierbei gar nicht um die Frage, ob man Schülern zumuten kann, in die Rollen anderer Personen zu schlüpfen. Diese Fähigkeit zur Empathie mit anderen und das Hineinversetzen in andere ist dem Menschen nicht fremd und eine Schule hat durchaus die Aufgabe, diese zu fördern, sie macht ja auch sonst reichlich davon Gebrauch. Zum Beispiel in Diskussionsrunden wo man dazu angehalten wird, Meinungen und Standpunkte zu artikulieren, die man selbst womöglich nicht teilt.

Bei der Akzeptanz von Homosexualität sieht die Sachlage aber anders aus:
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