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Freitag, 29. Juni 2007

“Ehr”-morde, FGM und Selbstverbrennungen: Frauen in Irakisch-Kurdistan

Pam Steer hat mit ihrer Anklage nur zu Recht: die Lage der Frauen in Irakisch-Kurdistan ist katastrophal.
Angaben von Runak Faraj, Leiterin der leider etwas arg nationalistisch angehauchten Frauenorganisation Rewan zufolge sind 12 500 Frauen seit 1991 sog. Ehrmorden zum Opfer gefallen sind. Eines unserer mobilen Frauenteams, das in dem Gebiet um Rania im Nordosten Suleymaniahs arbeitet, berichtet, dass dort schon über das Schicksal von Mädchen am Tag ihrer Geburt entschieden wird: dann nämlich entscheiden die Eltern, wen sie künftig zu heiraten hat. Es passt, dass in dieser Region die Quote von Genitalverstümmelten Frauen bei sage und schreibe 100% liegt.
Und erst vor wenigen Wochen wurden vier junge Mädchen aus Takiya, einem Ort auf der Strecke nach Kirkuk, wegen heftigen Blutungen im Zentralkrankenhaus von Suleymaniah eingeliefert. Sie wurden gemeinsam mit 10 anderen an einem Tag verstümmelt und wären beinahe verblutet, wie die Zeitung Hawlati (www.hawlati.com) berichtet.

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