Wir sind umgezogen!

Mittwoch, 9. Mai 2007

Permanente Homo-Partner

Was mögen sie sich dabei gedacht haben?

Seit gestern wird im US-Kongress über einen Gesetzentwurf diskutiert, der ausländischen permanenten Homo-Partnern von Amerikanern eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in Aussicht stellt.

Mal abgesehen von der bescheuerten Wortwahl (Homo-Partnern - hat schon mal jemand was von Hetero-Partnern gehört?) frage ich mich: Was sagt die deutsche Linke zu diesem perfiden us-amerikanischen Versuch, sich als Speerspitze der Homo-Emanzipation zu gerieren? Bei der Begründung!

Das Gesetz soll sich liebende Familien zusammenhalten und sie nicht auseinanderreißen.

Mein Gott, wie spießig! Typisch Amerika. Wie kann man das nur madig machen? Glück gehabt, die Begründung geht noch weiter:

Das ist eine Frage der Fairness und des Mitgefühls.

Doch dafür haben wir in Deutschland keinen Platz. Hier sind andere Werte gefragt, denkt sich der durchschnittslinke queer.de-Kommentator und deliriert:

na dann hoffe ich mal, dass das für die mädels und jungs eine frage von gleichheit und gerechtigkeit wird...

Hauptsache, wir haben die Amis mal wieder belehrt. Das wäre ja noch schöner, wenn die einfach Homos genauso wie Heteros behandeln. Und dann das:

Als "permanenter Partner" wird in dem Entwurf bezeichnet, wer "eine lebenslange Bindung anstrebt".

Wie überraschend! Mehr noch: Geradezu reaktionär. Vor allem, wo für Heteros natürlich ganz andere Maßstäbe gelten. Da gelten schließlich auch temporäre Verbindungen als schützenswert, wie der deutsche Amerikafeind weiß.

Das allerdings schlägt dem Fass den Boden aus:

Nach Angaben der AP unterstützen neben den meisten Demokraten auch eine Reihe von Republikanern den Vorschlag.

Wenn die so weiter machen, gehen unseren Linken irgendwann noch die Feindbilder aus.

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