Wir sind umgezogen!

Montag, 14. Mai 2007

Hungerlöhne

Die Affäre um Hungerlöhne im Bundestag ist schon schockierend. Reinigungsfachangestellte, die früher als Putzfrauen bezeichnet wurden, bekommen pro Stunde weniger als den "gesetzlichen Mindestlohn" von 7,87 €/Stunde, der aus welchen Gründen auch immer im Reinigungsgewerbe so festgesetzt wurde.

Der gerechte Zorn von Freunden des Hochlohnlandes entlud sich auf die Bundestagsverwaltung, die postwendend die Reinigungsfirma unter Druck setzte. Es stellt sich heraus, daß man es hier mit einem klassischen Fall leistungsabhängiger Bezahlung zu tun hat. Bezahlt wird nicht nach Zeitaufwand, sondern nach gereinigter Fläche. Hört sich gut an. Rechenexperten der Gewerkschaften rechneten nun aber aus, daß die Bediensteten durchschnittlich nur auf eine Fläche kommen, die mit 5,75 € entlohnt wird.

Mir bereitet der Begriff durchschnittlich hier ein wenig Kopfschmerzen. Ich wüßte nämlich ganz gerne, ...

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