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Montag, 16. April 2007

Der Fall Gröger - ein Justizmord

Ein letztes zur Sache Filbinger: und zwar Fakten zur Akte Walter Gröger, die belegen, daß Filbinger nicht nur ein “Mitläufer” sonder ein aktiver Täter des Naziregimes war.

Der Matrose Walter Gröger desertierte im Dezember 1943 von der deutschen Wehrmacht. Er kam bei seiner norwegischen Freundin unter, mit der er nach Schweden fliehen wollte. Die Flucht mißlang, Gröger wurde verhaftet und Anfang 1944 wegen Fahnenflucht zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt.

Der zuständige Gerichtsherr, ein Admiral, akzeptierte das Urteil jedoch nicht. Der Gerichtsherr war befugt, das Urteil eines Militärgerichts aufzuheben und eine Neuverhandlung zu fordern.

In der Neuverhandlung wurde Marinestabsrichter Hans Filbinger, der mit diesem Verfahren bisher nichts zu tun hatte, mit der Anklage betraut. Die Weisung des Gerichtsherrn an den Ankläger lautete, die Todesstrafe für Glöger zu fordern. Dieser Weisung folgte Filbinger. Der Richter kam dem Strafantrag der Anklage nach und verurteilte Walter Gröger am 16. Januar 1945 zum Tode.

Am 16. März 1945, um 16 Uhr, wurde das Todesurteil gegen den 22jährigen Walter Gröger vollstreckt. Filbinger beaufsichtigte die Exekution, rief “Feuer” und vermerkte dies auch im Protokoll.

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