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Montag, 16. April 2007

Aufstand gegen Iraks Qaida: Wenn Terroristen Terroristen bekämpfen

Sie sind zwar kaum weniger blutrünstig - aber mit al-Qaida mögen sie nichts mehr zu tun haben. Neun militante irakische Gruppen wollen die dortige Filiale des Terrornetzwerks isolieren. Denn al-Qaida töte zu viele Muslime. Und habe Interessen außerhalb Iraks.

Oha, bei Terroristens herrscht offenbar dicke Luft. Da scheinen es Bin Ladens Zöglinge wohl doch etwas übertrieben zu haben. Nachdem vorher bereits die meisten sunnitischen Stämme zur Regierung übergelaufen waren, beginnen jetzt sogar die Widerständler höchstselbst dem Widerstand Widerstand zu leisten. Selbst den eigenen Helfershelfern scheint nämlich langsam zu dämmern, daß wenn man vorher alle Landsleute umbringt, am Ende niemand mehr übrig bleibt, den man unterdrücken könnte. Und ohne Untertanen macht das Herrschen auch einem eingefleischten Ba'ath-Faschisten nicht so recht Spaß.

Wenn aber selbst brutale Kopfabschneider in der Lage sind, solch schlichte Tatsachen zu erfassen und sogar der SPIEGEL das T-Wort gleich mehrmals in den Mund nimmt, besteht eine wenigstens rudimentäre Hoffnung, daß sich eines fernen Tages auch die übrigen Bushhasser im Westen zu einer Distanzierung von den Pseudorebellen ihrer feuchten antiimperialistischen Träume durchringen können. Und wer weiß, vielleicht begreifen sie dann sogar, daß der gute George W. bei allem, was man sonst an ihm kritisieren mag, verglichen mit solch einem Mörderpack immer noch das weitaus kleinere Übel ist.

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