Wir sind umgezogen!

Samstag, 11. November 2006

Universitäten als linke Indoktrinationszentren

Wieder einmal diskutieren wir über den Irakkrieg, als gäbe es keine anderen Kriege. Wieder einmal bin ich allein mit meinen Ansichten, nein, halt: diesmal bin ich nicht ganz allein mit meinen Ansichten. Ein Freund von mir sitzt während der ganzen Diskussion schweigend da und hört sehr genau zu. Aber nur ich spüre den unheimlichen, beängstigenden Charakter seines Schweigens. Denn nur ich weiss, wer da sitzt und schweigt: ein Kurde, aufgewachsen im Irak des Saddam Hussein, gerade zurück aus seiner Heimat, voller Sorge um Familie und Freunde.

Nach dem Seminar schaue ich ihn verwirrt an. Ein Fragezeichen schwebt über meinem Kopf.
Angst kann es nicht sein. Schon der Gedanke ist eine Beleidigung. Dieser Mann hat vor ganz anderen Menschen Angst, wenn er sie noch hat.

Er zuckt mit den Schultern und sagt nur leise (in seinem schlechten, aber charmanten Deutsch): Was soll ich denn sagen? Selbst wenn sie wollten, könnten sie nicht verstehen. Aber sie wollen ja gar nicht verstehen. Die wollen doch nichts lernen, nichts neues hören. Sie wollen von einem Iraker hören, dass Bush böse ist. Und deswegen ist es mir lieber, die wissen nicht wo ich herkomme.


Gary Tobin schreibt für Frontpage Mag Against Academic Orthodoxy

Er betont, dass er die linke und linksliberale Meinungshoheit und Einschüchterungskultur nicht durch eine rechte und konservative ersetzt sehen möchte. Er möchte einen freien Markt der Ideen, Respekt vor jedem politischen Gegner, wenn er denn Argumente für seine Ansichten vorzubringen hat - und Respekt aller Studenten und Dozenten vor dem Allerheiligsten jeder Universität: den wissenschaftlichen Fakten.

Some critics have responded to the excesses of the academy by demanding affirmative action programs for conservative scholars. Force university administrators to hire Republicans, they say, and the problem will be solved.
But such a solution would merely replace one form of ideological favoritism with another. The answer should not involve ideological quotas. One ideology should not simply be replaced with another. If professors were aligned to the right, the threat to higher education would be identical.

The proper solution is to return universities to their first mission: maintaining the highest standards for scholarship and teaching. Faculty — no matter whether they are liberal or conservative — must take seriously those who see similar facts and reach different conclusions, and then honor those views by disagreeing with them seriously, and with respect.
This demands a fundamental shift in worldview for the varied constituencies of our universities and colleges. It will require professors, deans, presidents, alumni, trustees and others to open themselves up to intellectual and cultural reform. They must come to see that ideological uniformity of any kind is dangerous

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