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Montag, 13. November 2006

Neue Irak-Politik: Bush schielt auf Iran und Syrien

SPIEGEL online
In den USA zeichnet sich immer deutlicher eine Abkehr von der bisherigen Irak-Politik ab. Mehrere Demokraten fordern den raschen Abzug der US-Truppen. Das Weiße Haus schließt sogar direkte Gespräche mit Syrien und Iran über die Lage im Irak nicht mehr aus.
Das hört man aber gar nicht gerne. Sofern es nur bedeutet, daß Assad und Chameini in Zukunft die Füße still halten, ist sicher nichts dagegen einzuwenden. Sollten die dabei aber irgendwelche Zusagen über die einer fairen Verhandlung hinaus erhalten, wäre dies äußerst betrüblich. Außer natürlich für die sogenannten Kriegsgegner. Für die wäre eine Existenzgarantie für ihre Lieblingsterrorregime natürlich ein Grund zu jubeln, selbst wenn sie dann Bush ausnahmsweise mal danke sagen müßten.
[...] Führende Politiker der Demokratischen Partei sprachen sich dafür aus, den Rückzug der US-Armee aus dem Irak innerhalb der nächsten vier bis sechs Monate zu beginnen.
Schon toll, mit was für Nullaussagen man doch immer wieder die Wähler gewinnen kann. Der Rückzug hat schon längst begonnen, und selbst das schon später als ursprünglich geplant. Inzwischen sind bereits 15% weniger US-Truppen im Irak, als es zwischenzeitlich schon mal waren. Aber Hauptsache mal wieder das Rad neu erfunden.

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