Wir sind umgezogen!

Samstag, 11. November 2006

London calling

Während die Muslime sich weiterhin weltweit über einen fabulierten Generalverdacht, unter dem sie angeblich stünden, echauffieren und sich über die Frechheit derjenigen erzürnen, die es wagen die gefährlichen Tendenzen innerhalb der islamischen Gemeinde zu kritisieren, kann man im Nachrichtenticker von Zeit Online folgende Horrormeldung lesen:

Großbritannien sieht sich mit einer intensiven und dauerhaften Terrorgefahr konfrontiert: Über 1600 Verdächtige hat der britische Geheimdienst im Visier, rund 30 geplante Anschläge sind bekannt.

Ausgerechnet Großbritannien, mag man sich denken, hat dieses Land sein 9/11 doch bereits am 7.7.05 erleben müssen, bevor dieses Jahr ein weiterer Attentatsversuch im letzten Moment vereitelt werden konnte. Wohl kein europäisches Land ist durch den islamofaschistischen Terror ärger gebeutelt worden als der Inselstaat.
Allerdings muss man wohl gestehen, dass das ganze auch kein Wunder ist, angesichts der britischen Islam-Politik.
Über den Schmusekurs, den das Vereinigte Königreich noch immer, trotz der traumatischen Erfahrung, die das Land mit den islamistischen Terroristen machen musste, mit den Islamisten fährt, hat Jürgen Krönig schon Anfang Oktober in der Zeit geschrieben. Dort war zum Beispiel folgende Bestandsaufnahme über den britischen pseudo-multikulturellen Wahn zu lesen:

Kopftücher sind allgegenwärtig, islamische Feiertage werden im Unterricht gefeiert, die Commission for Racial Equality achtet auf strikte Antidiskriminierung. Gesellschaftliche Vielfalt zu preisen ist britische Staatsdoktrin; dagegen untersagen lokale Behörden schon mal, Weihnachtsbäume auf öffentlichen Plätzen aufzustellen. Mit Rücksicht auf muslimische Gefühle.

Das klingt doch eigentlich nach einem Idealzustand für die Muslime im Königreich: freies Ausleben der eigenen Religiosität ist ohne Rücksicht auf Andersgläubige zugelassen und wird sogar ermutigt, während Christen ihre religiösen Symbole dann doch lieber zu Hause im Wohnzimmer verstecken sollen. Diese Maßnahmen darf man getrost als simple Appeasement-Politik ansehen und genauso wie jede andere Appeasement-Politik in der Geschichte ist sie letzten Endes wirkungslos.
Denn dass die Multikulti-Ideologen für die Islamisten nur die nützlichen Idioten darstellen, ist klar: Den radikalen Moslems geht es nicht um Gleichstellung und Emanzipation. Auch die Tatsache, dass Muslime von Seiten des Staats in Großbritannien nicht selten sogar besser behandelt werden als Anhänger anderer Religionen, reicht ihnen nicht.
Es geht ihnen einzig und allein darum, das Land, dass sie so gut behandelt zu bekriegen und endlich in einen - auf der Scharia basierenden – klerikalfaschistischen Gottesstaat zu verwandeln. So wird in den britischen Moscheen meist schon die Feindschaft gegenüber den Juden, den Christen, der Moderne und nicht zuletzt gegenüber dem eigenen Land gepredigt. Dadurch, dass dies durch den Staat nicht kontrolliert wird und eine Laisser-faire-Politik gegenüber den Muslimen praktiziert wird, werden immer mehr junge britische Muslime zu homegrown terrorists erzogen.
Dass diese keineswegs nur sozial benachteiligte, isolierte Einzeltäter sind, wie notorische Terroristenversteher weiterhin behaupten, macht die Chefin des britischen Inlandsgeheimdienst MI5, Eliza Manningham-Buller, deutlich:

Es handele sich nicht um Einzelfälle, sagte Manningham-Buller. Der Geheimdienst und die Polizei hätten 200 Gruppen und Netzwerke im Blick. Es könne sogar noch mehr Verdächtige geben.

Vielleicht bringt endlich die heutige Schreckensnachricht die Einsicht, dass ein härterer Kurs gegenüber der islamischen Gemeinde leider notwendig ist.
Es bleibt ansonsten nur zu hoffen, dass der MI5 wirklich von allen Anschlagsplänen weiß und auch alle verhindern kann.

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