Wir sind umgezogen!

Dienstag, 31. Oktober 2006

Persischer Wahnsinn

Man weiß gar nicht mehr, was schlimmer ist: Dick Cheneys glühende Vorliebe für Foltermethoden, die er mehr der weniger angedeutet hat, oder der neue Wahnsinn, der gerade von iranischen Vertretern zu hören ist. Über Dick Cheneys Äußerungen wird in den öffentlichen Medien sicherlich genug zu lesen sein, wollen diese doch den Antiamerikanisten auflagensteigend genügend Lesestoff und Feuer geben, damit sie pauschalisierend gegen Amerika herziehen können.

Der iranische Verschwörungstheorien-Wahnsinn wird wohl bald in der Diskussion untergehen, der Iran ist halt so weit weg und nicht so interessant, Bushbashing zieht mehr als ein Bashing gegen einen Holocaustleugner. Angefangen hat es im Iran unter dem neuen iranischen Präsidenten Achmadinedschad, der mehrmals ganz offen davon träumt, Israel von der Landkarte zu "radieren". Den Holocaust halte er für einen "Mythos". Seit 60 Jahren hat ein oberster Politiker des Landes nicht mehr so deutlich seinen Antisemitismus und seine Pläne, wie er am liebsten die "Judenfrage" lösen würde, geäußert.

Nun das: Der stellvertretende Minister für Kultur und Islamische Führung, Mohammad-Hadi Homayoun, hält den 11. September für eine "Fantasieszene". In Wirklichkeit habe Amerika selbst die Türme durch Bombenexplosionen zerstört.

In einer normalen Welt müsste man diesen vollkommenen Schwachsinn ignorieren. Doch da es in unseren Breitengraden Menschen gibt, die einen krankhaften Antiamerikanismus, gebündelt mit einem Verschwörungstheorien-Religionsersatz besitzen, die wohl Homayoun demnächst einen Schrein errichten werden, kann man nicht oft genug vor diesem Wahnsinn warnen.

Iran und das Recht auf Atomtechnologie. Ja. Aber nicht nicht mit dieser irren Führung. Alles andere wäre naiv und selbstzerstörerisch.

Philip Steiner
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