Wir sind umgezogen!

Sonntag, 21. Dezember 2008

Weihnachtswinterpause

... und mehr. GayWest verabschiedet sich jetzt auch bei WMD. Wer uns weiter lesen will, möge den GayWest-Feedreader abonnieren.
Hier gehts zum Beitrag vor der Winterpause

Samstag, 20. Dezember 2008

Hier geht Bush!

Bush hat sich wohl vorgenommen, in den letzten Tagen seiner Amtszeit noch so viele Sympathien zu verspielen, wie nur möglich. Meine hat er verspielt. Denn die USA hat als einzigstes der westlichen Länder, ihre Unterschrift unter dem von der EU eingebrachten Dokument verweigert, welches die Staatengemeinschaft dazu aufrief, die Strafbarkeit der Homosexualität weltweit aufzuheben.

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Freitag, 19. Dezember 2008

Toleranz-Integrations-Indikator

Tatsächlich, manchmal sind die Ösis weiter als wir Piefkes:

Am 18. Dezember wird seit 2000 der Internationale Tag der MigrantInnen begangen. Für Peter Traschkowitsch, Bundes- und Wiener Landesvorsitzender der SoHo (Sozialdemokratie und Homosexualität), nimmt ihn zum Anlass, um auf lesbische und schwule MigrantInnen hinzuweisen: “Ein weiterer Tag, an dem wir über das gemeinsame Zusammenleben nachdenken und Ängste und Bedürfnisse der Betroffenen ernst nehmen sollten”, erklärte der Bundesrat am Donnerstag gegenüber dem SPÖ Pressedienst.

Kein Wort des Verständnisses für die Täter. Der Mann hat die potentiellen Opfer im Blick und nur sie:

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Donnerstag, 18. Dezember 2008

Ich habe nichts gegen Hinrichtungen von Schwulen, solange sie nicht bei uns stattfinden

Sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,

ich laß ihren Beitrag in der Welt Online und bin einigermaßen schockiert. Ich gebe gerne zu, dass ich sie als Politiker immer gut fand, mir war ihre Homosexualität immer egal. Das sie dies öffentlich machten, ist ihr gutes Recht.

Und was kommt jetzt? “Ich habe nichts gegen Schwule, aber…”?

Umsomehr stört mich, dass sie dieses Thema nun offenbar in Verbindung mit Entwickungszahlungen an Dritte Welt Länder benennen wollen.

Reingefallen, eine neue Variante, eine Art schwuler Kulturrelativismus. Ich habe nichts gegen Hinrichtungen von Schwulen, solange sie nicht bei uns stattfinden.

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Mittwoch, 17. Dezember 2008

Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen

Vor zwanzig Jahren ereignete sich in der Hauptstadt des australischen Bundesstaates Tasmanien ein Zusammenstoß von schwullesbischen Demonstranten und der örtlichen Polizei. Vorangegangen war eine Zusammenkunft eben jener Aktivisten auf einem öffentlichen Platz der Stadt. Irgendein um Moral und Anstand besorgter Bürger verständigte die Polizei, die dem Treiben ziemlich unsanft ein Ende setzte - in voller Übereinstimmung mit den damaligen Gesetzen, jedoch nicht ohne Gegenwehr.

Nun, im Jahre 2008, hat sich der Stadtrat von Hobart offiziell für die Polizeiaktion entschuldigt:

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Heute schon eine Familie zerstört?

Nächstes Jahr wird in der Limmat-”Metropole” Zürich der “Europride” stattfinden. Und alle sind dafür: der Stadtrat, die städtische Wirtschaft und die Bevölkerung. Na ja, nicht ganz, die üblichen Verdächtigen innerhalb der Bevölkerung machen bereits jetzt ein fürchterliches Gewese. Auf ihrer Homepage erklärt uns die “Familienlobby Schweiz” detailliert, was sie vom Europride hält. Nämlich gar nichts:

100′000 Schwule und Lesben sollen im Rahmen der EuroPride im Juni 2009 auf Zürichs Strassen paradieren. Laut Tages-Anzeiger sind die Organisatoren bei Stadtpräsident Elmar Ledergerber (SP) und Stadträtin Esther Maurer (SP) auf grosses Wohlwollen gestossen (TA 9. Jan. 2008, S. 51). Auch Zürich Tourismus und Unique Flughafen Zürich heissen die Massen herzlich willkommen (Homepage der Organisatoren).

Unglaublich! Ledergerber und Maurer! Was ist nur aus der guten, alten Sozialdemokratie geworden?

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Montag, 15. Dezember 2008

Eitler Nazi-Homo mit SM-Appeal

Stephan Weiler, derzeitiger “Mister Schweiz”, scheint es nicht leicht zu haben. So wurde ihm das Tragen eines Nazi-Emblems vorgeworfen, seine Eitelkeit und eine Zahnkorrektur, eine angeblich ausgestopfte Unterhose, doch das war alles nichts gegen das:

Auf dem Höhepunkt dieser Welle wurde Weiler wegen eines Bildes in einem Schwulenmagazin Homosexualität angedichtet – ein Gerücht, das sich hartnäckig hält: Als sich Weiler vor kurzem von seiner Freundin Jasmin Braunwalder trennte, schrieb «News»: «Mister Schweiz Stephan Weiler wieder Single – ist er doch schwul?»

In der Berner Zeitung ist man einfühlsam und fragt daher:

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Sonntag, 14. Dezember 2008

Evangelikale Skylla und islamische Charybdis

Christen pfui - Moslems hui: Mit öffentlichen Geldern gegen Evangelikale

ist ein Kommentar auf dem christlichen Medienmagazin “pro” überschrieben, ohne dass die Überschrift einen inhaltlichen Widerspruch nötig machen würde. Denn was in “q-rage”, der Zeitung von “Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” veröffentlich wurde, hat es in sich. Da werden in einem Artikel Evangelikale in Deutschland als eine Mischung aus Dummbeuteln und Verfassungfeinden abqualifiziert, die offenbar den Einsatz einer antirassistischen Bewegung dringend erforderlich machen - als ob deutsche Evangelikale in den letzten Jahren in irgendeinem Zusammenhang rassistisch aufgetreten wären.

“Schule ohne Rassismus” wird von der Bundeszentrale für politische Bildung, vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, von der Europäischen Union, von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung gefördert. Da wundert einen doch der Tenor, in dem in einem anderen Artikel der Islam als geeignet für Menschen auf der Suche nach einfachen Antworten geschildert wird, allerdings ganz im Gegensatz zu dem Artikel über die Evangelikalen voller Sympathie:

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Euer Mitleid brauch ich nicht!

Ach herrje, wie konnte das nur passieren? Hat man der Katholischen Kirche etwa Unrecht getan, als man sie bezichtigte, ihr Einwand gegen eine Resolution der Europäischen Union zur weltweiten Abschaffung der Strafbarkeit der Homosexualität, sei den Menschenrechten abträglich? „Allerdings“, schallt es aus Rom, denn wieder einmal haben eifernde Homos etwas grundsätzlich missverstanden:

Laut Vatikan-Sprecher Federico Lombardi ist die katholische Kirche gegen jede Kriminalisierung von Homosexualität. Diese Position stehe überhaupt nicht zur Debatte […]

Nun, das ist nett von dir, Vatikan, wir wissen das zu schätzen.

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Freitag, 12. Dezember 2008

Kultur des Todes - Der Kampf gegen den Dschihadismus hat gerade erst begonnen

Nach den Terroranschlägen der Religion des Friedens in Mumbai, bekommen es auch konservative Christen in den USA mit der Angst zu tun. Einer davon ist Pat Boone, seines Zeichens ehemaliger Schlagersänger, der sich auf WorldNetDaily blumig seine Angst von der Seele schreibt:

When the dust begins to settle after many horrifying hours, the body count has reached nearly 200, and many more are injured and emotionally scarred for the rest of their lives. The perpetrators? Though no demands were made, and no group immediately took credit for the insane attack, all evidence points to Islamic terrorists, likely from Pakistan.
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Donnerstag, 11. Dezember 2008

Westerwelle gegen den Rest der Welt

Guido Westerwelle hat Großes vor. Im Jahr 2009 wollen er und seine Partei, zusammen mit der CDU, die Regierung stellen. Und mehr noch: Westerwelle spekuliert auf das Amt des Außenministers. Doch gibt es da nicht ein Problem?

Westerwelle wäre der erste bekennende Homosexuelle, der das Außenministerium leiten würde.

Donnerlüttchen! Das ist ja mal ein Ding! Darf der das? Wie soll das gehen? Kann man ihn unter diesen Umständen nach Saudi-Arabien reisen lassen?

Ein Hindernis sieht der FDP-Chef darin nicht: “Die ganz große Mehrheit der Bevölkerung hat überhaupt kein Problem mit meinem Privatleben. Es würde unserer Außenpolitik übrigens gut anstehen, wenn sie diesen Geist der deutschen Toleranz in andere Länder tragen würde.”

Und wie macht man das?

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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Eidgenössische Geschmackspolizei

Auch in der Schweiz ist frau von der stetigen Homosexualisierung genervt:

In den wilden 70er-Jahren, in denen mit Revoluzzer-Elan Grenzen ramponiert wurden, gab es eine Subkultur, auf die sich heute sehnsuchtsvolle Blicke richten. Denn in dieser Subkultur wurde unter anderem probiert und kultiviert, was inzwischen bis zum Überdruss in der Normalowelt angekommen ist: die Inszenierung und Darstellung zum Beispiel von Homosexualität. Das war lange bevor diese infolge des Aids-Schocks aus Präventionsgründen enttabuisiert und im Zuge der politischen Korrektheit Gegenstand von Gender-Seminaren wurde.

Wer da warum Überdruss empfindet, braucht offenbar keine nähere Erklärung, das gesunde Volksempfinden versteht sich und seinesgleichen ohne viele Worte.

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Dienstag, 9. Dezember 2008

Kritische Betrachtungen zum Aktionplan der Berliner Grünen gegen Homophobie

Die Fraktion der Berliner Grünen hat konkretisiert, wie sie sich einen Aktionsplan vorstellt, dessen Ziel es sein soll, Homophobie in der Hauptstadt und überhaupt zu bekämpfen. Im Großen und Ganzen klingen die angeführten Vorschläge recht vernünftig. Schauen wir uns diese mal an:

1. Um eine Datengrundlage zu erhalten, müssen regelmäßig Umfragen zu Gewalt gegen Lesben, Schwule und Transgender durchgeführt und die Polizeistatistik verbessert werden. Für Lesben und Transgender liegen entsprechende aktuelle Erhebungen nicht vor.

2. Härtere Strafen sind nicht das geeignete Mittel zur Abschreckung,

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Sonntag, 7. Dezember 2008

Darf man Krankheiten legalisieren?

Die Bundesregierung Indiens streitet schon seit einiger Zeit mit dem Obersten Gericht des Landes darum, wie zukünftig mit den Homosexuellen des Landes zu verfahren ist. Die Strafbarkeit der Homosexualität erfreut sich in der größten formalen Demokratie der Welt offenbar besonderer Beliebtheit. Homo- und Aidsgruppen Indiens bitten regelmäßig um Aufhebung dieses anachronistischen Strafrechtsparagrafen, von dem mittlerweile ja selbst die bösen ehemaligen Kolonialherren aus Großbritannien eingesehen haben, dass er totaler Unsinn ist. Nicht so die indische Regierung selbst, die in der Strafbarkeit der Homosexualität so etwas wie einen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Volksgesundheit sieht. Denn erstens sind Schwule pervers und zweitens so was von krank:

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Samstag, 6. Dezember 2008

Auf liberalen Schwingen zum Teufel

Gestern morgen wurde einer von Russlands Würdenträgern für immer abberufen:

Alexi II. starb am Freitag morgen in seiner Residenz bei Moskau an einem Herzinfarkt. Noch am Vortag hatte der 79-jährige einen Gottesdienst zelebriert. Bereits seit längerer Zeit litt Alexi II. an Herzbeschwerden; im Vorjahr war er in einer Schweizer Klinik behandelt worden.

Die Regierungselite des Landes zeigt sich naturgemäßen betroffen, verliert sie mit dem Patriarchen - ja, so nennen sich die russisch-orthodoxen Führungskräfte tatsächlich - doch einen bewährten Streiter wider westliches Machtstreben und ebensolche Dekadenz:

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Freitag, 5. Dezember 2008

Homosexuelle Orthodoxie

Theologisch konservative Anglikaner in den USA und Kanada haben damit begonnen, eine eigene Kirche zu gründen. In einer Pressekonferenz am 3. Dezember in Wheaton bei Chicago stellten sie eine vorläufige Kirchenverfassung vor.

Im Gegensatz zu anderen Abtrünnigen wollen die Häretiker aber ausdrücklich Teil der Anglikanischen Kirche bleiben:

Die neue Anglikanische Kirche in Nordamerika möchte Teil der Weltkirchengemeinschaft bleiben. Um als Kirchenprovinz anerkannt zu werden, braucht sie die Zustimmung von zwei Dritteln der geistlichen Leiter der weltweit 38 Kirchenprovinzen mit zusammen über 70 Millionen Mitgliedern.

Da es sich bei den Spaltern um Schwulenfeinde handelt, liegt natürlich nichts näher, als sich mit den rückständigsten Teilen der anglikanischen Weltkirche zu verbünden bzw. auf deren Unterstützung zu hoffen:

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Donnerstag, 4. Dezember 2008

Ein Herz für Schwule

Nach der Bibel in gerechter Sprache kommt jetzt die Homo-Bibel:

Im Englischen gibt es 116 verschiedene Bibel-Versionen. Für Max Mitchell von der Produktionsfirma Revision Studios ist das Grund genug, um eine Bibel für Schwule herauszugeben. Das Werk entsteht gerade online, im Frühling 2009 soll es komplett sein. Schon verfasst ist die Genesis der «Prinzessin-Diana-Bibel».

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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Warum die Straflosigkeit der Homosexualität ein Akt religiöser Diskriminierung ist

Frankreich hat sich vorgenommen, im Namen der Europäischen Union, der UNO den Vorschlag zu unterbreiten, für die Aufhebung der Strafbarkeit der Homosexualität weltweit einzutreten. Man kann bereits jetzt davon ausgehen, dass diese lobenswerte Initiative in der Versenkung der UN-Bürokratie verschwinden wird, hat sie doch mit der Anerkennung der individuellen Freiheit und so gar nichts mit kulturellem Pluralismus bzw. religiösen Befindlichkeiten zu tun.

Kritik an der französischen Initiative kam dann auch prompt und das - quelle surprise! - von der einzigen Theokratie auf europäischem Boden. Der Vatikan zeigte sich ein wenig irritiert und schwurbelte kräftig drauf los:

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Arme, kleine Heten - Ausweitung der Kampfzone

Dass es vereinzelte Homos gibt, die angesichts der demokratischen Entscheidung in Kalifornien, Schwulen und Lesben ein Recht zu verwehren, dass Heteros wie selbstverständlich in Anspruch nehmen, in ihrem Aktionismus ein wenig über die Stränge schlagen, sollte nicht verwundern, denn Homos sind auch nur Menschen und es gibt kein Zentralkomitee, das vorschreibt, wie Schwule zu denken und zu handeln haben. Michelle Malkin - ihres Zeichens konservative Bloggerin, die mit jedem Mann ins Bett steigen kann ohne befürchten zu müssen, dafür auf der Straße zusammengeschlagen zu werden und die anscheinend nur deshalb gegen die Islamisierung ist, weil sie diese als Konkurrenz zu ihrem eigenen Gedankengut betrachtet - berichtet nun schon seit geraumer Zeit von den Untaten der homosexuellen Banden in den USA. Zum Beispiel dieser hier:

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Montag, 1. Dezember 2008

Geschmack oder Weltanschauung - Man hat die Wahl

Jacques Schuster macht in der Literarischen Welt Lust auf das neue Buch von Lothar Gall “Portrait einer Epoche”:

Heutzutage gibt es nicht mehr viele Herren. Irgendwann seit den späten Sechzigerjahren haben sich ihre Reihen gelichtet. Das mag nicht nur an der Studentenbewegung liegen, sondern es ist auch eine Frage der Generation. Offenbar ist die Anlage zum Grandseigneur, zum weltmännischen Auftreten (auch das ein fast ausgestorbenes Wort!) zumindest in Deutschland ab den Geburtsjahren 1940 selten geworden. Wer heute noch auf Herren trifft, der sieht sie gemessenen Schrittes dem Greisenalter entgegen gehen.

Was sind Herren, mag nun der eine oder andere Leser fragen und bringt den Autor in Verlegenheit.

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