Samstag, 24. Mai 2008

Urbi et Orbi op Kölsch

Joseph Alois Ratzinger aka Benedikt XVI. könnte diese Sätze gewiss auch gesprochen haben, aber von ihm stammen sie gar nicht:

„Da wird es sehr deutlich, wie sehr wir dort aufgefordert sind, gegen jegliche Bestrebungen, die gleichgeschlechtlich ausgeprägt ist, vorzugehen. Gerade den uns anvertrauten Jugendlichen müssen wir mit einem so großen Verantwortungsbewusstsein entgegentreten, dass wir denen einen besonderen Schutz zukommen lassen. [...] Ich würde den Schutz der Kinder über jegliche Liberalisierung stellen.“
[...]

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Freitag, 23. Mai 2008

Menschenrechte sind fürn Arsch

Die Prämisse, Menschenrechte stünden jedem Menschen von Geburt an zu, seien also universell und unverletzlich, steht momentan schwer unter Beschuss. So urteilte bspw. Altkanzler Helmut Schmidt in bewährter Altersweisheit bei Sandra Maischberger:

"Man soll sich nicht in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen!"

Denn in anderen Ländern herrschen nun einmal andere Sitten und was bitte schön qualifiziert uns böse Westler dazu, darüber zu urteilen, was richtig und was falsch ist?

"Anmaßung" sei das alles, so, als wüssten wir alles besser.

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Enderlin und die Ente

„Das Urteil bedeutet: Wir haben das Recht, zu sagen, dass France 2 einen gefälschten Bericht gesendet hat, dass das Ganze eine inszenierte Ente war und dass der Fernsehsender alle hinters Licht geführt hat – ohne dafür verklagt worden zu sein“, kommentierte Philippe Karsenty, Inhaber des die Medien kritisch kommentierenden Webportals Media Ratings, gegenüber der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post die Entscheidung des am vergangenen Mittwoch mit seinem Berufungsprozess befassten Pariser Gerichts. Karsenty hatte France 2 und dessen verantwortlichem Israel-Korrespondenten Charles Enderlin nachgewiesen, einen Beitrag über den angeblichen Tod des zwölfjährigen Mohammed al-Dura im Zuge einer Schießerei zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten Ende September 2000 entscheidend manipuliert und Israel zu Unrecht des Mordes an dem Jungen bezichtigt zu haben. Enderlin und France 2 fühlten sich gleichwohl verleumdet und zogen deshalb vor Gericht. Dort unterlag Karsenty zunächst, doch er legte Berufung ein. Nun wurde das Urteil in dieser Instanz gesprochen – und es gibt ihm Recht: Das Appellationsgericht befand, dass die Zweifel an dem Filmmaterial höchst legitim sind und nichts Verleumderisches haben. [...]

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Donnerstag, 22. Mai 2008

CSD Berlin: Kudamm adé, Mitte olé

Der Berliner CSD hat eine neue Route. Warum die Parade in diesem Jahr am Brandenburger Tor startet, steht in der FR:

Grund Nummer 1 für den Routenwechsel ist das Fanfest zur Fußball-Europameisterschaft. "Wir haben mit den Organisatoren, der AG Fanmeile, lange und konstruktiv gesprochen und uns schließlich geeinigt, dass es zu gefährlich ist, wenn die CSD-Trucks und die Menschenmengen durch die Fanmeile ziehen", sagt Robert Kastl, Sprecher des CSD-Vereins, der FR.

Mal sehen, ob ein paar linksextreme Sektierer nun behaupten, das wäre ein Zurückweichen vor dem deutschen Mob. Es wäre jedenfalls nicht das erste Mal, dass eine Entscheidung der CSD-Organisatoren für eine Route, die das Brandenburger Tor nicht links liegen lässt, auf bornierte Kritik aus dieser politischen Richtung stößt, weil man das Brandenburger Tor dort für den Ausdruck deutscher Großmachtspolitik hält und Deutschland sowieso irgendwie für doof. Zum Glück haben die Organisatoren einen weiteren Grund:

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Mittwoch, 21. Mai 2008

You may fuck the Bride

Die Legalisierung der Ehe für Schwule und Lesben in Kalifornien hat für vergleichsweise wenig Aufsehen gesorgt, was beweist, wie weit Homos schon in ihrem Bemühen um Akzeptanz vorangekommen sind. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich verhaltene Kritik an der Entscheidung, welche allerdings lediglich aufzeigt, dass die Gegner des Ehestatus für Homos die Schlacht verlieren. Denn ihre Argumente werden immer abstruser, immer undurchsichtiger. Ein Beispiel bietet uns Melanie Scarborough im Examiner, die so weit geht, die Ehe so zu charakterisieren, dass gleichgeschlechtliche Paare qua Exterieur von ihr ausgeschlossen bleiben müssen:

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Abschied von einer Lichtgestalt

Für Fußballtrainer gibt es wohl kaum etwas Unangenehmeres, als sich nach Niederlagen sofort den bohrenden Fragen der Medien zu stellen und dabei auch noch die Contenance bewahren zu sollen. Interviews und Pressekonferenzen finden ja für gewöhnlich nur wenige Minuten nach dem Schlusspfiff statt, zu einem Zeitpunkt also, da die sportlich Verantwortlichen selbst noch die Schlappe verarbeiten müssen und auf der Suche nach Erklärungen für sie sind. Ottmar Hitzfeld aber hat in solchen Situationen immer kontrolliert und beherrscht gewirkt; nie war er unhöflich oder gereizt, obwohl beim FC Bayern München jedes verlorene Spiel einen kleinen Weltuntergang bedeutet. Fast schon übermenschlich war es sogar, wie gefasst er nach dem längst zur Legende gewordenen Champions-League-Finale 1999 in Barcelona, das seine Mannschaft nach einer 1:0-Führung gegen Manchester United in der Nachspielzeit noch mit 1:2 vergeigte, vor die Kameras trat. Während der Klub und seine Anhänger von dem Schock noch wie gelähmt waren, gratulierte Hitzfeld dem Gegner, sprach über die Gründe für den Sekundentod und ging so rational wie nur irgend möglich mit dem eigentlich Unbegreiflichen um. Wenn es stimmt, dass sich wahre Größe erst im Moment der Niederlage zeigt, dann ist Ottmar Hitzfeld einer der Allergrößten. [...]

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Dienstag, 20. Mai 2008

Kampf dem monogamistischen Terrorismus

Der Oberste Gerichtshof von Kalifornien hat in einer bahnbrechenden Entscheidung die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet. Und während sich heiratswillige Homos im "Golden State" - wie bspw. Comedian Ellen DeGeneres - darüber freuen, graut es den anderen. Die linksradikalen Revolutionäre der Volksrepublik Berkeley werden die Entscheidung vermutlich zum Anlass nehmen, vor dem Rathaus in San Francisco Mahnwachen gegen den monogamistischen Terrorismus und die Assimilierung der Community in das heteronormative Bürgertum zu bejammern, während unseren konservativen Freunden sicher schon die Knie schlottern bei der Vorstellung, dass sich demnächst niemand mehr zur Heterosexualität bekennt, weil man ja jetzt schließlich auch als Homo heiraten darf.

Und auch das Haupt unseres Papa Benedikt ist angesichts der Schreckensmeldung aus Kalifornien von Sorgen umwölbt.

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Montag, 19. Mai 2008

Der Gipfel der Diskriminierung

...von Homosexuellen scheint für die in New York ansässige Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) erreicht, wenn sich Politiker öffentlich gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften äußern. Zumindest entsteht dieser Eindruck, wenn man sich aktuelle Verlautbarungen der Organisation genauer anschaut.

Holland: Internationale Kritik an Einwanderungstests

titelt queer.de und berichtet dann doch nur von einer Beschwerde eben seitens der Menschenrechtler von HRW. Die

hat den Test der Niederlande für Einwanderer als diskriminierend bezeichnet.

Worin die Diskriminierung besteht? Den Einwanderungswilligen werde

eine DVD vorgespielt, in der zwei küssende Männer und eine gleichgeschlechtliche Hochzeit gezeigt werden.

Was daran diskrimierend sein soll?

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Allahu Nakba!

Im postmodernen Einerlei gibt es bekanntlich keine Realität, sondern nur lauter prinzipiell gleichberechtigte „Narrative“ – also „Erzählungen“ –, weshalb es sich dort mit der Wirklichkeit so ähnlich verhält wie mit dem berühmten Schokoriegel, der für die einen halt nur eine Süßigkeit ist und für die anderen die längste Praline der Welt. Genauso mag sich die deutsche Medienlandschaft nicht festlegen, wie sie eigentlich zu sechzig Jahren Israel stehen will; was für die Juden Anlass zum Feiern ist, betrauern die Palästinenser schließlich als „Nakba“, als Katastrophe also, die der jüdische Staat mit seiner Gründung herbeigeführt habe – und wer will da schon Partei ergreifen? Ergo ließen die Redaktionen ausführlich die vermeintlichen Opfer der Opfer zu Wort kommen, vordergründig um das bemüht, was als „Ausgewogenheit“ gilt und letztlich doch nicht mehr ist als die Kolportage einer veritablen antizionistischen Geschichtsfälschung, in der die Shoa und die „Nakba“ mal de facto und mal expressis verbis gleichgesetzt werden. [...]

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Sonntag, 18. Mai 2008

Islam heißt Frieden - Schweizer Variante

Swisscoy nennt sich ein Verband der Schweizer Armee, der im Rahmen der friedensfördernden Militärmission im Kosovo eingesetzt wird. Ein Angehöriger der Truppe hat sich im Mai vergangenen Jahres auf Heimaturlaub einen Beitrag zur Friedensförderung erlaubt, der sonst vorwiegend Gläubigen der Religion des Friedens vorbehalten bleibt und als Ausdruck ihrer anderen Kultur unbedingt zu goutieren ist:

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Samstag, 17. Mai 2008

Gruppensex, Oralverkehr, Analverkehr

Radikalfeministinnen, die mit einem männlichen Nachnamen gesegnet sind, sind wahrlich nicht zu beneiden. Verena Stefan, Schriftstellerin, war vielleicht deshalb früher einmal der Ansicht, heterosexuelle Beziehungen seien grundsätzlich zum Nachteil der Frau. Oder wie kommt man sonst auf solch eine krude Theorie? “Häutungen” hieß das Machwerk, das 1975 entstand. Jetzt hat die taz bei Stefan nachgefragt, was von dem damaligen Bekenntnis übrig ist. Konfrontiert mit ihrer früheren Aussage

Liebe ist eine tausendfache verwechslung von begehrtsein und vergewaltigt werden.

meint Stefan heute:

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Freitag, 16. Mai 2008

Ein Herz für Fady

Den Hype um DSDSS konnte ich lange nicht nachvollziehen, die Anzeichen für eine Verschwörung des Springer-Konzerns gegen den Frauenschwarm aus dem Libanon überzeugten mich auch nicht. Nun habe ich letztes Wochenende zum zweiten Mal die Gelegenheit genutzt, mir DSDS zu Gemüte zu führen und ich war positiv überrascht.

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Donnerstag, 15. Mai 2008

Schluss mit der Stigmatisierung!

In der ICD-10 wird die sexuelle Orientierung an sich nicht als Störung angesehen – als stigmatisierendes Überbleibsel finden sich dort jedoch noch die unter F66 zu findenden diagnostischen Kategorien der F66.0 sexuellen Reifungskrise, F66.1 ichdystonen Sexualorientierung und F66.2 sexuellen Beziehungsstörung.

Mit diesen Worten zitierten wir im Sommer letzten Jahres das Schreiben eines besorgten Arztes an die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ÖGPP). Anlass des Schreibens war ein unter der Schirmherrschaft der ÖGPP geplanter Kongress, für den u. a. ein Workshop mit dem Titel "Therapeutisches Arbeiten bei ichdystoner Sexualorientierung" angekündigt war, ausgerichtet vom evangelikalen Verein Wüstenstrom, der zuletzt erfolglos versuchte, Kritiker mit juristischen Mitteln mundtot zu machen.

Eine Initiative zur Streichung des stigmatisierenden Überbleibsels der Pathologisierung von Homosexuellen in der ICD-10 haben kürzlich die Beraterinnen der Lesbentelefone und -beratungsstellen in Deutschland gestartet:

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Mittwoch, 14. Mai 2008

Hitlers willige Frauen

Silvio Berlusconi, bereits zum dritten Mal Vorstandschef der Italien AG, weiß wie man sein Volk glücklich macht. Zumindest den heterosexuell männlichen und homosexuell weiblichen Teil. Mara Carfagna, so heißt die neue, von ihm ernannte Familienministerin in bella Italia; ein durchaus attraktives Geschöpf, sehr weiblich, vollbusig und auch ansonsten wohlgeformt. Und nicht nur körperlich, auch politisch erregt die junge Dame ihre heißblütige Nation:

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Der beste Freund Israels

An salbungsvollen Worten fehlte es durchaus nicht, als das offizielle und offiziöse Deutschland dem Staat Israel unlängst zu dessen 60. Geburtstag gratulierte. Von „Freundschaft“ und einer „besonderen Verantwortung Deutschlands“ für den jüdischen Staat war da die Rede, vom gelungenen christlich-jüdischen Dialog und von intakten diplomatischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen. Dass das nicht einmal die halbe Wahrheit ist, zeigen zum einen zahllose Talkshows und Dokumentationen, Radio- und Fernsehbeiträge, Zeitungskolumnen und offene Briefe sowie Umfragen und Erhebungen, aus denen der als „Israelkritik“ kostümierte Antisemitismus nur so quillt. Zum anderen erweisen sich aber auch die Treueschwüre des verantwortlichen politischen Personals als hohle Phrasen, denn sie bleiben ohne handfeste Konsequenzen – insbesondere deshalb, weil nichts unternommen wird, um die iranischen Vernichtungspläne zu durchkreuzen. Christian J. Heinrich zeigt in seinem Gastbeitrag für Lizas Welt, wie übel dem Jubilar jenseits aller Bekenntnisse hierzulande mitgespielt wird – seit ehedem. [...]

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Dienstag, 13. Mai 2008

Der reinste Lesben-Zirkus

Ramona Leiß hat sich als Lesbe geoutet. Moment, Ramona wer? Na die Fernsehmoderatorin, bekannt durch die Knoff-Hoff-Show und den ZDF-Fernsehgarten:

"Die Liebe zu einer Frau macht mich glücklicher als eine Beziehung zu einem Mann“, sagte die 51-Jährige der „Bild am Sonntag“. Sie sei „sehr erleichtert“, ihr Lebensgeheimnis jetzt „mit der Öffentlichkeit zu teilen“. Bereits vor 20 Jahren verliebte sich Leiß in eine Frau, die Schlagersängerin Hanne Haller. Ramona Leiß war damals Songtexterin. Vier Jahre sei sie mit der 2005 verstorbenen Haller liiert gewesen, sagte Leiß nun der Zeitung.

Nun ja, Herzlichen Glückwunsch Frau Leiß und willkommen an Bord. Mehr wäre eigentlich nicht zu sagen. Eigentlich.

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Montag, 12. Mai 2008

Voll die schwulen Pauker

Gewisse Regelungen der Europäischen Union kapiere ich nicht. Einerseits verlangt die EU von jedem Mitgliedsland die Umsetzung bestimmter Antidiskriminierungsrichtlinien. Andererseits gewährt sie bestimmten Organisationen das Recht, eben diese Richtlinien nicht einhalten zu müssen. So z. B. in Irland. Dort erlaubt die EU religiösen Schulen, ihre Personalpraxis am „religiösen Ethos“ der Einrichtung auszurichten. Das irische Recht sieht dabei folgendes vor:

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Sonntag, 11. Mai 2008

Schwul schlägt schwarz

Schon merkwürdig. Wenn es um Homos geht, setzen bei nicht wenigen Menschen Verstand und Zurechnungsfähigkeit völlig aus. Auf dem Blog „Positive Liberty“ seziert Jonathan Rowe den Artikel einer an Schwulen und Lesben leidenden Frau, der in seiner tragikomischen Larmoyanz durchaus Maßstäbe setzt:

“As a black woman who happens to be an alumnus of the University of Toledo’s Graduate School, an employee and business owner, I take great umbrage at the notion that those choosing the homosexual lifestyle are ‘civil rights victims.’ Here’s why.
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Samstag, 10. Mai 2008

Schwules Blut tut nicht gut

Wenn es um Blutspenden geht, gibt es ein überaus wirkungsvolles Verfahren um auszuschließen, dass das gespendete Blut mit Krankheitserregern infiziert ist: Man testet das Blut ganz einfach auf Erreger. Polen jedoch möchte die Gefahr infizierten Spenderbluts gleich noch mal reduzieren und dies mit einer Methode, die einem nicht wirklich überraschen kann:

Homosexuelle, Bisexuelle und Bordellkunden sollen in Polen keine Blutspenden mehr abgeben dürfen.
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Freitag, 9. Mai 2008

Schwule Islamisten?

Vor einigen Wochen erschien in der taz ein Text Zur langen Geschichte einer unseligen Diffamierungsstrategie. Gemeint ist die Unterstellung, Nazis seien allesamt verkappte Homosexuelle. Interessant ist, von wem diese Denunziation ausgeht, allesamt sind es Helden der Linken: Seien es die "Blues Brothers" oder der Karikaturist Manfred Deix, die Schriftsteller Elfriede Jelinek, Bertolt Brecht, Maxim Gorki oder der Begründer einer Richtung der Körpertherapie, Wilhelm Reich.

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